Die Binnenschifffahrt ist blockiert, die Bahn zu kompliziert und Lkw sind teuer – noch mehr als sonst entscheidet die Logistik über den Betriebserfolg. Was kommt da auf uns zu?
Brasilien war bereits eine Agrarmacht, bevor US-Präsident Donald Trump die Handelspartner der USA mit Strafzöllen überzog. Doch insbesondere der Konflikt zwischen Washington und Peking hat die brasilianischen Agrarexporte noch einmal forciert – und die Südamerikaner noch stärker an China gebunden. Wie steht es heute um die Landwirtschaft in Brasilien?
Lagern hat sich bisher gelohnt, aber mit jeder Woche wird es riskanter. Denn eine Erfahrung aus dem Jahr 2022 dürfte auch jetzt gelten: Das Getreide sucht sich seinen Weg, wenn der Preisdruck in Russland und der Ukraine nur hoch genug ist.
Die Märkte für Getreide, Ölsaaten und auch Dünger hängen an einzelnen geopolitischen Ereignissen. Wann welcher Knoten platzt, weiß niemand. Aber was dann passiert, lässt sich gut abschätzen.
Gas ist teuer, aus Russland kommt keine Ware mehr und an den CO2-Abgaben lässt die EU nicht rütteln. Zwar muss die Industrie ihre Werke laufen lassen und volle Läger räumen. Aber das Umfeld spricht nicht für einen Preisrutsch. Eher für das Gegenteil.
Vorweg: Ich bin selbst von Prämienkürzungen Betroffener und ich weiß, dass ich mir mit diesem Kommentar keine Freunde mache. Aber wir müssen grundsätzlich über Subventionen nachdenken.