Fit für den Alltag im Stall – dafür nutzen angehende Land- und Tierwirte in der überbetrieblichen Ausbildung Trainingsmodelle und simulationsbasierte Übungseinheiten.
Ob regenerative Landwirtschaft, Streifenanbau oder anderes: Neue Anbausysteme versprechen, Klima- und Umweltziele ohne Einbußen bei der Produktivität zu erreichen. Aber genaues Hinschauen lohnt.
Die Hauptkultur direkt in einen lebenden Mulch säen? „Planting green“ ist eine Antwort auf Klimawandel und Erosion, hält aber eine Reihe von Herausforderungen bereit. Darüber berichtet ein Landwirt aus Österreich.
Die vergangenen Jahre waren geprägt von starken Preisschwankungen, geopolitischen Verwerfungen, steigenden Kosten und wachsenden regulatorischen Anforderungen. Mehr denn je kommt es darauf an, strukturelle Stärken und Entwicklungschancen zu nutzen.
Auf kontinental-trockenen Standorten kann die regenerative Landwirtschaft ihre Stärken besonders gut ausspielen. Das zeigt ein Langzeitversuch in Österreich. Bodenbedeckung, Fruchtfolge und Bodenbearbeitung sind dabei die zentralen Punkte.
Wachsen oder weichen – das war lange die Devise. Ob das heute noch gilt, woran wir Erfolg messen und was Wachstum eigentlich bedeutet, zeigt ein Erfahrungsaustausch unter Beratern.
Wachsen, effizienter werden, investieren – und trotzdem nicht vorankommen? Vor allem junge Unternehmerinnen und Unternehmer stehen vor der Frage, ob sie diesen Weg bestreiten möchten. Entscheidend ist, den eigenen Weg im dynamischen Wettbewerb bewusst zu wählen. Alfons Balmann beschreibt das Dilemma.
Sönke Strampe hat den elterlichen Betrieb in der Lüneburger Heide nach seinen eigenen Interessen umgestaltet und ganz neue Betriebszweige etabliert. Ein wichtiges Standbein ist der Paketversand von Gemüse – vor allen Dingen von Süßkartoffeln. Er erzählt, warum er damit erfolgreich ist.
Das deutsche Düngerecht muss einmal mehr überarbeitet werden. Der Diskussionsprozess für die Neugestaltung ist in vollem Gange. Wo stehen wir aktuell? Und welche Weichenstellungen gibt es bereits?
Wie lassen sich Ammoniakverluste bei der mineralischen Düngung reduzieren und die Stickstoffeffizienz steigern? Antworten darauf liefert ein deutschlandweites Verbundprojekt. Andreas Pacholski, Sina Kukowski und Heinz Flessa stellen die Ergebnisse vor.
Silomais wird oftmals großzügiger mit Stickstoff versorgt, als es tatsächlich nötig wäre. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass sich die Düngung deutlich präziser an Boden, Witterung und Fruchtfolge anpassen ließe – ohne Ertragseinbußen befürchten zu müssen.
Was früher stark politisch geprägt war, wird heute zunehmend marktwirtschaftlich entschieden: Auch für Solarstrom zählt nicht mehr nur die Erzeugung, sondern auch die Vermarktung. Batteriespeicher werden zum Schlüssel. Cord Amelung zeigt, worauf es ankommt.
Mit dem Ländererlass der Finanzverwaltung aus 2024 hat sich die Wertermittlung grundlegend geändert. Standortflächen für Windräder und Freiflächenphotovoltaik verlieren ihre bewertungsrechtliche Zuordnung zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen. Die Werte steigen und bei der Hofübergabe drohen höhere Erbschaft- und Schenkungsteuern.
Birger Wesche zeigt, worauf Sie sich einstellen müssen.
Das Biomassepaket zwingt Betreiber von Biogasanlagen zum Umdenken: Weniger Volllaststunden, mehr Leistung, höhere Anforderungen an Speicher und Technik. Helmut Loibl zeigt, wie sich Bestandsanlagen anpassen lassen.
Sinkende Erlöse, steigende Finanzierungskosten und wachsende Unsicherheiten verändern die Spielregeln im Windmarkt. Was bedeutet das für Sie als Landeigentümer? Volker Henties zeigt die wichtigsten Entwicklungen.
Für Windprojekte ist das Jahr 2026 ein Jahr der Entscheidungen – und bis diese getroffen sind, ein Jahr der Unsicherheiten. Einerseits steht die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Netzpakets an. Andererseits haben die Länder noch bis Ende des Jahres Zeit, die vom Bund vorgegebenen Flächenziele für den Ausbau der Windkraft zu erfüllen. Mit der Bekanntwerdung dieser Informationen werden die zentralen Weichen für den künftigen Ausbau der Windenergie an Land gestellt.
Kann man es riskieren, im Gerstenanbau mehr Ungräser und Unkraut stehen zu lassen, um die Artenvielfalt zu fördern? Antworten liefern Versuchsergebnisse aus Baden-Württemberg.
Chemisch, mechanisch oder integriert – natürlich ist das unterschiedlich effizient. Mit Blick auf die Erträge und die Wirtschaftlichkeit werden die Unterschiede aber geringer, zeigt Klaus Gehring.
NIRS-Sensoren am Drescher können in Echtzeit viele Inhaltsstoffe des Erntegutes messen. So zum Beispiel den Proteingehalt. Wie sich damit die Düngestrategie verbessern lässt, haben Steffi Fock, Yves Reckleben und Carsten Struve auf Praxisschlägen untersucht.