Boden im Rampenlicht


Regenerative Landwirtschaft – ein Ansatz, der Klima-, Umwelt- und Ertragsziele in Einklang bringt, auf dem Weg zum neuen Industriestandard? Oder doch nur ein Trend? Diese Frage bewegt die Agrarbranche weiterhin. Unser Dossier beleuchtet, was wirklich dahintersteckt, welche Rolle der Boden spielt und warum die Diskussion über Definitionen oft ins Leere läuft.

Das Konzept der Regnerativen Landwirtschaft umfasst die gesamte Wertschöpfungskette. Ersteller: landpixel

Wertschöpfungskette. So ticken Industrie und Handel

Syngenta, Rewe, Nestlé und Co. – immer mehr Konzerne des vor- und nachgelagerten Bereiches nutzen das Thema Regenerative Landwirtschaft. Was die Unternehmen darunter verstehen, was sie sich versprechen und wie sie vorgehen, zeigt Arne Bollmann auf.

Die »Lebensmittelkette« beginnt, Regenerative Landwirtschaft als zukunftsfähiges und nachhaltiges Geschäftsmodell zu etablieren. Regenerative Landwirtschaft hat das übergeordnete Ziel, nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken entlang der Wertschöpfungskette zu
fördern. In dem dynamischen Konzept werden verschiedene Aktivitäten und Technologien miteinander verknüpft. Im Zentrum der Betrachtungen steht dabei die Einbettung von Maßnahmen rund um das Thema Klimaschutz und Bodengesundheit in einem ganzheitlichen Agrar-Ökosystem. Weitere Aspekte darin sind die Erbringung von Ökosystemdienstleistungen, Erhöhung der Biodiversität, Wasserqualität und das Schließen von Nährstoffkreisläufen.

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