Super-El-Niño. Was heißt das für die Märkte?
Zu nass, zu heiß, zu trocken – in diesem Winter drohen nach Einschätzung der Meteorologen extreme Wetterereignisse. Was das für die Landwirtschaft bedeuten kann, beschreibt Carlos Mera.
Das Wetterphänomen El Niño verschärft sich weiter. Nach den neuesten Prognosen liegt die Wahrscheinlichkeit für ein sehr starkes Ereignis im Winter 2026/27 inzwischen bei über 90 %. Mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 75 % könnte es sogar der stärkste El Niño seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Für die Landwirtschaft bedeutet das jedoch keine einheitliche Entwicklung: Während einige Regionen von besseren Niederschlägen profitieren, drohen anderen Trockenheit und Ertragseinbußen. Für Getreide, Ölsaaten und Zucker sind vor allem die Auswirkungen in Australien, Teilen Asiens und die Logistikströme im Welthandel von Bedeutung.