Rindfleisch. Weiter gute Aussichten auf hohe Erzeugerpreise
Die Schlachtmenge befindet sich nicht nur in Deutschland im Sinkflug. Auch andere große Anbieter erzeugen weniger Rindfleisch, und damit dürfte das Angebot am Weltmarkt auch im Jahr 2026 knapp bleiben.
Die Rindfleischproduktion in den weltweit wichtigsten Produktions- und Verbrauchsregionen wird 2026 weiter sinken. Auf das für 2025 erwartete Minus von 0,8 % folgt im neuen Jahr ein Rückgang um 3 %. Davon geht die Rabobank in einem Ausblick auf den Weltmarkt für Rindfleisch aus. Im auslaufenden Kalenderjahr dürfte die Erzeugung sowohl in Neuseeland und den USA als auch in Kanada und der EU 27+UK schrumpfen, und zwar um jeweils 3 bis 5 %. Dem gegenüber steht ein hoher Zuwachs für Australien (+ 11 %) sowie leichte Zugewinne in China und beim weltweit größten Rindfleischanbieter Brasilien.
Für 2026 stellt das Geldinstitut einen beschleunigten Rückgang der Produktionsmenge um 3 % in Aussicht, was 1,5 Mio. t Rindfleisch weniger bedeutete. Zu den Schlüsselregionen mit voraussichtlich sinkender Produktion zählen demnach vor allem Brasilien, die USA und Kanada.