Thomas Preuße

Landschaftsaufnahme Biodiversitätsmaßnahmen
  • Öko

Biodiversität. Feste Ziele statt eine »Fahrt ins Blaue«

Ein paar Blühstreifen hier, ein paar Lerchenfenster dort: Die Wirksamkeit von Maßnahmen für mehr Biodiversität ist nicht immer über jeden Zweifel erhaben. Solange umgekehrt die Ökologen nicht sagen können, was wirklich wichtig ist, machen Landwirte ungern Abstriche bei der Produktivität. Wie kommt man raus aus dieser Bredouille?

 agrarfoto
  • Weltspiegel

USA. Glyphosat bleibt ein Thema

Im Mutterland der auf Herbizidresistenz basierenden Anbausysteme ist die Diskussion um Glyphosat so lebendig wie eh und je. Im Juni hatte zwar der Oberste Gerichtshof im Sinne von Bayer/Monsanto die jahrelangen Auseinandersetzungen über Krebswarnhinweise vorerst beendet: Da die US-Umweltbehörde EPA den Wirkstoff weiterhin nicht als krebserregend einstuft, können entsprechende Warnhinweise auch auf Ebene der Bundesstaaten nicht verlangt werden. Für Bayer war die Klagewelle ein Milliardengrab.

Landschaft mit Wiesen und Bäumen
  • Weltspiegel

Dänemark. Identität sticht Geld

Gerade in der Umweltpolitik wird häufig unterstellt: Ist ein Vorhaben ökologisch sinnvoll, muss es sich auch politisch durchsetzen lassen. Landwirte müssen dann eben entschädigt werden – etwa für eine Moorwiedervernässung oder mehr Biodiversität. Doch reicht Geld allein wirklich aus?

Gründüngung Ende August
  • Ackerbau

Dänemark. Bodenschutz ist auch eine Aufgabe der Gesellschaft

Landwirte sind dafür verantwortlich, ihre Produktionsgrundlage zu sichern. Die EU hat dafür sogar ein Ziel ausgegeben: 75 % der Böden sollen bis 2030 »gesund« sein. Das heißt ganz allgemein, dass sie ihre chemischen, biologischen und physikalischen Funktionen erfüllen können: Standort-typischer pH-Wert, mikrobiologische Aktivität oder ausreichendes Porenvolumen.

Agrarlandschaft mit Höfen und Feldern
  • Agrarpolitik

Dänemark. Wie lange hält die Geduld?

In Dänemark gab es bisher es keine Schlepper-Demonstrationen. Dort setzen sich üblicherweise Regierung und Interessenverbände zusammen und handeln Kompromisse aus. Für den Bereich der Landwirtschaft hatte dies zuletzt 2024 funktioniert, als die Regierung – verbunden mit umfangreichen Gegenleistungen – eine ab 2030 geltende CO2-Steuer auch für diesen Sektor ankündigte. Bisher einmalig in Europa.

Weizenähre Blühbeginn
  • Weltspiegel

Grossbritannien. Hitze wird gefährlicher als Trockenheit

»Vorsommertrockenheit« ist bislang das zentrale Stichwort, wenn es um Risiken für Getreideerträge vor dem Hintergrund des Klimawandels geht. Künftig dürfte jedoch »Hitzestress« stärker in den Vordergrund rücken – das zeigen Untersuchungen der englischen Forschungsanstalt Rothamsted.