Portraitbild Hubertus Paetow

Interview. Produktivität neu denken

DLG-Präsident Hubertus Paetow plädiert für einen neuen Produktivitätsbegriff. Landwirtschaft müsse ökologische Faktoren wie Klima, Biodiversität und Tierwohl stärker einbeziehen – und zugleich auf messbare, marktfähige Nachhaltigkeit setzen.

Portrait Lisa Langbehn

Meinung Pflanzenschutz. Das Kernproblem bleibt

In den vergangenen Jahren gab es eine ganze Reihe Programme, die darauf abzielten, den chemischen Pflanzenschutz im Ackerbau zu halbieren. Jedes einzelne hat die Branche in ziemliche Aufregung versetzt...

Verschiedene Landmaschinen auf einer Wiese

Überblick. Die Branche im Stresstest

Nach Jahren des Wachstums steht die Landtechnik seit 2023 spürbar unter Druck: sinkende Umsätze, schwächelnde Exportmärkte, steigende Kosten. Während Märkte wie Südamerika und Indien stark wachsen, rappeln sich Europa und Deutschland nur langsam wieder auf. Die deutsche Landtechnikindustrie setzt dabei weiterhin auf ihre Innovationskraft.

Ein Überblick über Zahlen, Trends und Perspektiven.

Portrait Hubertus Paetow, DLG-Präsident

Meinung Nachhaltige Produktivitätssteigerung. Produktivität neu denken

Auf den DLG-Unternehmertagen stellte DLG-Präsident Hubertus Paetow das Konzept der Nachhaltigen Produktivitätssteigerung vor. Hier erklärt er, was es damit auf sich hat.

Portrait Dr. Stefan Paulus, Informatiker am IfZ, Göttingen

Interview I. »KI ist ein Game Changer«

Künstliche Intelligenz erobert die Landwirtschaft – von smarter Unkrauterkennung bis zu autonomen Maschinen. Wo stehen wir

heute und welches Potential steckt noch in dieser Technologie? Antworten gibt Stefan Paulus.

Portraitfoto Seline Müller

KI-Assistenzsysteme. »Was passiert, wenn die KI sich irrt?«

Defekte Grasnarben, Weidehütten, Überschwemmungsflächen oder parkende Autos – die Auswertung von Satellitenbildern durch die KI ist fehleranfällig. Wir fragten nach, woran das liegt.

Landwirt im Kälberstall spricht mit der Anwendung CalfGPT

KI-Assistenzsysteme. Managementhilfe im Stall

Auch in der Milchviehhaltung hat die KI längst Einzug gehalten. Sie wird unter anderem zur Früherkennung von Krankheiten oder zur Brunsterkennung genutzt.

Ein Landwirt hält einen Wiegeschein in der Hand, im Hintergrund steht ein Schlepper mit Anhänger auf der Waage beim Landhändler

KI-Assistenzsysteme. Anwendungsbeispiele im Ackerbau

In der Praxis geht es bei KI-Anwendungen nicht um Science-Fiction, sondern um sehr konkrete Erleichterungen im Betriebsalltag: weniger Papier, mehr Überblick, bessere Entscheidungen

Verschiedene KI-Apps auf einem Smartphone

KI-Assistenzsysteme. Weniger Büro, mehr Betrieb

Was kann Künstliche Intelligenz wirklich leisten – und wo stößt sie an ihre Grenzen? Zwischen smarter Unkrauterkennung, optimierter Behördenkommunikation und Fruchtfolgeplanung zeigt sich: KI ist ein mächtiges Werkzeug. Vorausgesetzt, sie wird klug eingesetzt.

Blick in ein Rechenzentrum

Rahmenbedingungen. KI – eine Frage der Energie

Wer bei der KI nicht mithalten kann, verliert – wirtschaftlich, technologisch und auch gesellschaftlich. Wollen wir den USA oder China die Stirn bieten, benötigen wir große Rechenzentren und dafür vor allem ausreichend Strom. Torsten Beyer erklärt, woran es hakt und zeigt Handlungsoptionen auf.

Zwei Männer stehen vor Forstmaschinen und blicken auf ein Handy

Forstmanagement. Digitale Helfer im Wald

Softwarelösungen, mit denen sich der Wald effizienter überblicken und bewirtschaften lassen soll, sind in aller Munde. Aber was können sie wirklich? Welche Digitalisierung braucht der Kleinprivatwald und was hilft einer Forstbetriebsgemeinschaft? Heinrich Höllerl gibt einen Überblick.

Eine Pflanzenschutzspritze fährt über den Acker

Spot-Spraying. Wann sich das Verfahren lohnt

Welche Technik, Düsen, Geschwindigkeit? Beim Spotten gibt es viele Stellschrauben, um Einsparungen zu erreichen. Wie viel das tatsächlich bringt, zeigen Iris Schaper und Kai-Hendrik Howind.

Portrait Christian Bickert

Meinung Zollkrieg. Kennen Sie noch die WTO?

Setzen wir uns für einen Augenblick mal die Brille der USA auf und betrachten die Weltpolitik aus deren Sicht. Was wir als erratische und emotionsgetriebene Handlungsweise eines unberechenbaren US-Präsidenten sehen, ist aus der Sicht Washingtons eine kühl kalkulierte und durchaus auch erfolgreiche Politik.

Portrait Lisa Langbehn

Meinung Glyphosat. Die Karre ist im Dreck

Neue Untersuchungen bestätigen eine schon länger bestehende Vermutung: Glyphosat in Gewässern stammt nicht nur aus der Landwirtschaft.

Projekte. Was die Forschung sonst noch im Köcher hat

Neben den vorgestellten Forschungsarbeiten gibt es weitere bereits abgeschlossene sowie noch laufende Projekte, die viel zu spannend sind, um sie in unserem Titelthema unter den Tisch fallen zu lassen. Deshalb stellen wir hier kurz und knapp drei zusätzliche wissenschaftliche Ansätze mit Potential für die Landwirtschaft von morgen vor.

Mikrobiom. Wissen, was drin ist

Das Bodenleben ist essentiell für das Pflanzenwachstum. Kann die DNA-Sequenzierung Licht ins Dunkel des Mikrobioms bringen und zukünftig als Entscheidungsbasis für Pflanzenschutz und Düngung dienen? Ferenc Kornis teilt seine Sicht als Pflanzenbauberater.

Mikrobiom. Das Getümmel unter der Oberfläche

So klein die unzähligen Lebewesen im Boden auch sind – ihre Bedeutung für die Stoffkreisläufe

ist riesig. Trotzdem gibt es noch große Wissenslücken. Ziel eines Forschungsprojektes war es daher, die Wechselwirkungen zwischen Anbaumaßnahmen, Boden-Mikrobiota und Pflanzen besser zu verstehen. Rita Grosch, Günter Neumann und Jörg Geistlinger stellen die Ergebnisse vor.

Unterbodenmanagement. Altbewährtes neu entdeckt

Bereits in der DDR wurde das Prinzip der partiellen Krumenvertiefung entwickelt. Damals mit dem Ziel, die Bodenfruchtbarkeit und die Erträge zu steigern. Nun zeichnet sich immer stärker ab, dass das Verfahren auch dem Klimaschutz dienen könnte.

Marisa Gerriets und Michael Sommer stellen Untersuchungen dazu vor.

Einbringung von Kompost auf dem Acker

Unterbodenmanagement. Nachschub aus der Tiefe

Im Unterboden schlummern bisher ungenutzte Nährstoff- und Wasserreserven. Ein Forschungsprojekt zur streifenweisen Unterbodenmelioration mit Kompost liefert vielversprechende Erkenntnisse. Oliver Schmittmann stellt das Verfahren, die Technik und die Ertragseffekte sowie Nachhaltigkeit dieser Maßnahme vor.

Man zeigt Erde, die er in den Händen hält

Forschung. Mission Boden

Die landwirtschaftliche Bodenforschung hat durch millionenschwere Programme große Fortschritte gemacht. Das gilt unter anderem für die Bodengesundheit, den Humusaufbau und das Mikrobiom. Axel Don und Felix Seidel teilen neue Erkenntnisse.