Milchvieh in Neuseeland laufen über einen Treibeweg
Ersteller: landpixel

THG-Emissionen Neuseeland: Strategien für mehr Klimaschutz

Das Senken der THG-Emissionen ist auch in Neuseeland ein riesiges Thema. Birthe Lassen und Anna Raschel zeigen, wie das Land mit dem Klimaschutz in der Milchviehhaltung umgeht, welche Maßnahmen geplant sind und was schon umgesetzt wird.

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Deutschland und Neuseeland trennen mehr als 18.000 km. In der Milchviehhaltung stehen beide Länder, trotz sehr unterschiedlicher Produktionssysteme (vorrangig weidebasierte Systeme versus überwiegende Stallhaltung), vor einer ähnlichen Aufgabe: Die Produktion von Milch soll klimafreundlicher werden, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu gefährden. 
Besonders die Reduktion von Methanemissionen aus der Rinderhaltung beschäftigt Politik, Wissenschaft und Praxis auf beiden Seiten der Erde. Neuseeland gilt dabei als spannendes Beispiel. In kaum einem anderen Land haben Emissionen aus der Landwirtschaft eine vergleichbare Bedeutung für die nationale Klimabilanz. Mehr als die Hälfte aller Treibhausgas-Emissionen (THG) des Landes stammt aus der Landwirtschaft, davon etwa 60 % aus der Verdauung von Rindern. Zum Vergleich: In Deutschland stammen etwa 10 % der THG-Emissionen aus der Landwirtschaft, davon etwa 40 % aus der Verdauung von Rindern. 

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