Kühe am Futtertisch
Das THG-Minderungspotential bei der Fütterung ist oft immens. Ersteller: wiermans

THG-Minderung. Praxistipps für einen niedrigeren Methanausstoß

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft zeigt in ihrem Leitfaden »Praxisnahe Bewertung von Treibhausgas (THG)-Minderungsmaßnahmen« Ansätze, wie Milchviehbetriebe klimaschädliche Treibhausgase effektiv und günstig reduzieren können.

Um die Hauptemissionsquellen und passende Minderungsmaßnahmen zu identifizieren, wurden mit dem LfL Klima-Check 30 nord- und süddeutsche Milchviehbetriebe analysiert. Zunächst wurden die THG-Gesamtemissionen je Kuh und Jahr sowie der CO2-Fußabdruck, also die THG-Emissionen je kg Milch, berechnet. Für die Analyse der potentiellen THG-Hotspots wurden diese Emissionsquellen näher betrachtet:

  • Bestandsergänzung,
  • Kälberaufzucht,
  • Fütterung und Methan aus der Verdauung,
  • Wirtschaftsdünger und Einstreu, Wasser-, Energie- und Diesel­einsatz.

In Zusammenarbeit mit Praktikern, Forschung und Beratung wurden in dem von der DBU geförderten Projekt neun Klimaschutzmaß­nahmen identifiziert und für die Praxisbetriebe modelliert.

Senken von Emissionen

Serie. In unserer Serie zur Minderung von Treibhausgasemissionen (THG) stellen wir verschiedene Möglichkeiten vor, die Höhe der THG zu senken, die Auswirkung dieser Maßnahmen und die damit verbundenen Kosten.

Siehe auch:

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Leitfaden der LfL

Einen Leitfaden zur Reduktion des Treibhausgasausstoßes finden Sie hier.