Alles zu Markt

Nutzflächen. Der Kampf wird härter

55 ha gehen der Landwirtschaft täglich zugunsten von Siedlung- und Verkehrsfläche verloren – sagt die Statistik. In Wirklichkeit ist es ein Vielfaches davon. Unberücksichtigt bleiben nämlich Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen ebenso wie Naturschutz und Energiegewinnung. Wir geben einen Überblick.

Rapspreise. Trübe Aussichten

Unverändert belasten die Entwicklungen am Sojamarkt auch die anderen Ölsaatenmärkte. Dass aus der Ukraine seit Ende Januar kein Raps mehr kommt, ist da für die Erzeuger in der EU nur ein schwacher Trost: Die steigenden Rapsölexporte der Gemeinschaft sprechen für einen überversorgten Markt – und damit für anhaltenden Preisdruck.

Weltmilchmarkt. Käse geht immer

Am Weltmilchmarkt soll die Rohstoffmenge 2024 stagnieren. Weil auch die Nachfrage nur überschaubar wachsen soll, ist der Effekt auf die Erzeugererlöse offen. Klar ist nur: Der Appetit auf Käse wächst ungebrochen weiter.

Getreide. Der Verbrauch bricht ein

Der Bedarf an Futtergetreide sinkt, ebenso der für die Herstellung
von Stärke und Malz. Gleichzeitig stockt der Export und Millionen Tonnen Mais und Weizen kommen unverändert aus der Ukraine zollfrei in die EU. Kurzfristig spricht daher wenig für bessere Preise.

Ölsaaten. Kein Raum für höhere Rapspreise

Ob Südamerikas Landwirte die erwartete Rekordernte um ein paar Millionen Tonnen verpassen, spielt am Ende keine Rolle: Das Exportpotential des Subkontinents fällt 2023/24 so groß aus wie noch nie. Das bestimmt in den kommenden Monaten nicht nur die internationalen Sojapreise, sondern auch die von Raps.