Schweinefleisch. Hoffen auf den Binnenmarkt
Steigende Erzeugung, schwache Nachfrage, Probleme im Export – so stellt sich in Kurzform die Lage am EU-Schweinemarkt dar. Ein schwacher Trost: Die niedrigen Preise dürften in der zweiten Jahreshälfte die Nachfrage in der EU stützen.
Die Schweinepreise immer weiter im Keller, die wirtschaftliche Lage auf den Betrieben immer angespannter – das gilt nicht nur für Deutschland, wo die Grillsaison bislang floppte und die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh- und Fleisch (VEZG) ihre Notierung Anfang Juli auf 1,40 €/kg zurücknahm. Auch in der EU erlösen die Mastbetriebe weniger für ihre Tiere. Mitte Juli betrug der Rückstand der EU-Durchschnittsnotierung zum Vorjahr etwa ein Viertel – und bei den Ferkeln fehlte sogar ein gutes Drittel.