Biosprit. US-Produktion steigt auf Rekordwerte
»Drill, Baby, drill« – mit der US-Administration unter Präsident Trump verbinden wir vor allem fossile Energien. Aber keine US-Regierung hat die Minderung von Emissionen durch Biosprit so sehr gefördert wie die derzeitige. Jakob Dehoust erklärt die Hintergründe.
Im März wurden von der US‑Umweltbehörde EPA die Biokraftstoffmandate für die Jahre 2026 und 2027 verabschiedet. Präsident Trump hat diese im Weißen Haus persönlich verkündet. Gleichzeitig wurde die im sogenannten »45Z-Gesetz« verankerte Steuererleichterung für Biokraftstoffe grundlegend überarbeitet. Es gibt jetzt Anreize, um Emissionen zu reduzieren. Das Ziel beider Maßnahmen ist, die Nachfrage nach heimischen Agrarprodukten, vor allem Sojaöl, zu stärken. Energiesicherheit soll mit Wirtschaftswachstum im ländlichen Raum kombiniert werden. Was bedeuten die neuen Biospritmandate für die Getreide- und Ölsaatenmärkte?