Raps. Sind kurze Sorten N-effizienter?
Da Raps eine vergleichsweise geringe Stickstoffeffizienz hat, sind vor allem in roten Gebieten Anpassungsstrategien gefragt. Ob Halbzwerghybriden diesbezüglich weiterhelfen können, hat Jana Peters untersucht.
Mit der im Vergleich zu anderen Kulturen geringen N-Effizienz ist die Gefahr einer Auswaschung nach dem Rapsanbau hoch. Das stellt die Landwirte vor allem in den roten Gebieten vor große Herausforderungen. Die Literatur gibt Hinweise darauf, dass Kurzstrohtypen (Halbzwerge) aufgrund ihrer geringeren Wuchshöhe einen höheren Ernteindex und somit eine bessere Verwertung der Stickstoffdüngung aufweisen als Normalstrohtypen. Damit wäre der Anbau solcher Halbzwerge in roten Gebieten aus Umweltsicht mehr als vorteilhaft. Außerdem wären trotz reduzierter Düngung die Erntemengen gleich und die Ölgehalte höher. Denn die N-Menge ist negativ korreliert mit dem Ölgehalt. In Verbindung mit dem verringerten Düngereinsatz könnte folglich die Rentabilität steigen.