Künstliche Intelligenz. Nutzen Sie die Chancen!
Ob beim Melken, der Fütterung oder der Gesundheitsüberwachung – für viele Bereiche des Milchviehbetriebes sind KI-Anwendungen praxisreif. Wirklich nützlich sind sie aber erst, wenn auf den Betrieben mit allen gewonnenen Daten gearbeitet wird.
In Milchviehbetrieben sind auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Systeme schon weit verbreitet. Teilweise allerdings »versteckt« und nicht explizit als KI bezeichnet, denn die Funktionen sind oft direkt in Standardtechnik zum Melken, für die Herdengesundheit oder die Fütterung integriert. Doch worin unterscheidet sich KI von Sensoren? Während Sensoren zwar messen, aber nicht »wissen«, was die Daten bedeuten, kann KI große Mengen an Sensor-, Kamera- und Managementdaten kontinuierlich auswerten. Sie erkennt Muster, die hinter diesen Sensordaten stecken. Die KI als Auswertungssoftware generiert aus den Rohdaten Warnungen, Einschätzungen und Empfehlungen. Sie kann aber nicht die Zukunft vorhersagen, sondern lediglich aus großen Mengen an Daten Rückschlüsse ziehen.