Hohe Standards für Mensch und Tier


Die Pflicht zur Verbesserung in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environment, Social, Governance – ESG) betrifft Banken und Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen und wirkt sich indirekt auch auf schweinehaltende Betriebe aus. Denn auch sie müssen dafür sorgen, dass sich die Bewertung ihrer Rohstoffe (hier Schlachtschweine) verbessert. Im Falle der Banken ist nur die Finanzierung von ESG-konformen Projekten interessant.

Schweinestall mit Solarpanels auf dem Dach
Einsatz erneuerbarer Energien, Vermeidung von Emissionen – all das hat Einfluss auf den Klimafußabdruck von Schweinefleisch. Der größte Hebel bleibt allerdings die Fütterung. (Foto: Christian Schwier - stock.adobe.com)

Klimafußabdruck. Die Branchenlösung kommt

Die Fleischwirtschaft arbeitet unter dem Titel »Klimaplattform Fleisch« an einer einheitlichen Berechnung der CO2-Emissionen für schweinehaltende Betriebe. Die angestrebte Branchenlösung soll helfen, Emissionen zu senken und Berichtspflichten zu erfüllen. Nur zusätzlicher Aufwand oder auch Nutzen für die Betriebe?

Ergebnisse der Klimaplattform Fleisch für Betriebe unterschiedlicher Haltungsformen

Grafik der Klimaplattform Fleisch
Die Ergebnisse der Klimaplattform Fleisch von Tönnies zeigen, dass die ermittelten CO2-Fußabdrücke von Betrieb zu Betrieb stark schwanken können. Auch innerhalb der Haltungsformen gibt es durchaus Unterschiede.

65 % weniger CO2 durch heimisches Soja


Interview. »Der CO2-Fußabdruck macht Haltungssysteme objektiv vergleichbar«