Es gibt viele politische Instrumente, über die der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel reduziert werden soll. Zu wenig wird aber die Frage gestellt, ob dies tatsächlich der effizienteste Weg ist, die eigentlichen Ziele (z. B. Biodiversität) zu erreichen. Ersteller: landpixel

Reduktionsprogramme. Schlüssel für die Biodiversität?

Die SUR ist wohl Geschichte. Aber nach wie vor ist weniger chemischer Pflanzenschutz das Ziel der Politik, ob grün oder schwarz. Wenn da mal nicht falsche Erwartungen im Spiel sind.

Der chemische Pflanzenschutz steht regelmäßig in der Kritik – sowohl in Deutschland als auch weltweit. Verschiedene Verbände und NGOs verurteilen seit Jahrzehnten die Anwendung in der Landwirtschaft und fordern eine »Pestizidreduktion«, teils bis hin zum Verzicht auf chemisch-synthetische Stoffe.

Front zwischen Umweltschutz und Landwirtschaft

Solche pauschalen Forderungen wurden und werden von der Landwirtschaft unter Hinweis auf drängende ökonomische Erfordernisse, Probleme mit Quarantäneschadorganismen, Umsetzung von Resistenzstrategien etc. abgelehnt. Es bildete sich über lange Zeit sozusagen eine »Front« zwischen dem Umweltschutz und der Landwirtschaft. »Es grenzt eigentlich an ein Wunder, dass es gelang, diese Front aufzubrechen«.

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