Herbizidstrategie. Weniger Spielraum
Weniger Wirkstoffe, zunehmende Resistenzen, strengere Vorgaben der Mühlen – der Einsatz von Herbiziden bleibt auch in dieser Saison eingeschränkt. Dirk Wolber zeigt, was noch geht.
Viele bewährte Herbizide verlieren an Wirksamkeit, was zu einem rückläufigen Verbrauch auf Bundesebene geführt hat. Zudem gelten weitere Wirkstoffe als Substitutionskandidaten und werden kurz- bis mittelfristig voraussichtlich nicht mehr genehmigt.
Bereits heute sind wichtige Herbizidwirkstoffe wie Flufenacet oder Metribuzin weggefallen. Weitere Substanzen wie Imazamox, Propyzamid, Lenacil, Diflufenican, Aclonifen, Sulcotrione, Tembotrione, Pendimethalin und weitere könnten folgen. Andere Wirkstoffe werden die Lücken füllen müssen und für die Empfehlungen 2026 wichtiger werden – wie Prosulfocarb oder Dimethenamid zur Schadgräserbekämpfung.