Weidelgras
Ersteller: agrar-press

Welsches Weidelgras. Der Druck wächst

Welsches Weidelgras ist in manchen Regionen längst der neue Ackerfuchsschwanz. Was außer pflügen und später säen noch hilft, hat André Herdlitschke untersucht.

  • Welsches Weidelgras. Der Druck wächst

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Das Welsche Weidelgras spielt wegen der züchterischen Ausrichtung auf ein ausgeprägtes Massen­wachstum und eine hohe Bestockungsleistung eine wichtige Rolle im Ackerfutterbau. Genau diese Eigenschaften machen es im Getreideanbau zunehmend zum Problem – wegen seiner starken Konkurrenzkraft kann Welsches Weidelgras Ackerkulturen unterdrücken.
Noch dazu besteht wegen der hohen genetischen Variabilität ein erhebliches Risiko für die rasche Ausbildung von Herbizid-Resistenzen. Dieses Ungrasproblem konzentrierte sich bisher vor allem auf Westsachsen und Ostthüringen, dort liegen auch die größten Gräser­vermehrungs­flächen Deutschlands. Immer öfter sind aber auch Bayern, Sachsen-Anhalt,
Mecklenburg-Vorpommern und Hessen betroffen.

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