Weizenfeld
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Neuzulassungen. Weizen: Sinkende Rohproteingehalte, aber höhere und stabile Ertragsleistungen

Nach wie vor steht ein hohes Ertragspotential im Mittelpunkt der Sortenentwicklung.

  • Neuzulassungen. Weizen: Sinkende Rohproteingehalte, aber höhere und stabile Ertragsleistungen

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Nach wie vor steht ein hohes Ertragspotential im Mittelpunkt der Sortenentwicklung. Gerade beim Qualitätsweizen zeigt sich jedoch, dass der Rohproteingehalt als klassisches Vermarktungskriterium zunehmend im Spannungsfeld zwischen Ertrag, Umweltbedingungen und Stickstoffeffizienz steht. Seit der Neuausrichtung der Qualitätseinstufung im Jahr 2019 wird der Rohproteingehalt nicht mehr direkt in der Klassifizierung berücksichtigt. Dennoch ist er in der Praxis weiterhin ein bedeutsamer Parameter bei der Sortenwahl. Denn neben der Düngung beeinflusst auch die Genetik ganz wesentlich die Proteinausbildung. Auffällig ist, dass keine der aktuellen Neuzulassungen über eine Einstufung von APS 4 im Proteingehalt hinauskommt. Somit sind die Qualitäten eher im unteren bis mittleren Bereich einzuordnen.
Darüber hinaus stellen der Wegfall bzw. die Einschränkung wichtiger Pflanzenschutzwirkstoffe sowie zunehmende Resistenzen bei Ungräsern und Krankheiten neue Anforderungen an die Züchtung. Neben hohen Erträgen und guten Qualitäten rückt die Pflanzengesundheit immer stärker in den Fokus. Außerdem wird im Herbizideinsatz künftig eine CTU-Toleranz der Sorten unerlässlich, um auf Problemstandorten Ackerfuchsschwanz, Weidelgras und weitere Ungräser zu bekämpfen. Nicht zuletzt müssen moderne Sorten ein ausgewogenes agronomisches Gesamtpaket mitbringen.

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