Fachschulausbildung. Gut vorbereitet auf die Betriebsübernahme

Was sind die Inhalte der Fachschulausbildung? Wie gut sind Absolventen auf den späteren Berufsalltag vorbereitet? Darüber haben wir mit Leo Althoff und Michel Herbst gesprochen.

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Gut vorbereitet auf die Betriebsübernahme

Beide sind Fachschüler der zweijährigen Fachschule für Agrarwirtschaft im hessischen Fritzlar – Michel im zweiten und Leo im ersten Jahr. Sie haben nach dem Realschul­abschluss zunächst eine Ausbildung zum Landwirt abgeschlossen und dann als Voraussetzung für die Aufnahme an der Fachschule ein praktisches Jahr absolviert. Das muss auf landwirtschaftlichen Betrieben, aber nicht zwingend in Deutschland, stattfinden. 

Nach dem Abschluss zum »staatlich geprüften Betriebswirt der Fachrichtung Agrarwirtschaft« wollen beide auf die elterlichen Betriebe zurückkehren und diese später übernehmen. Das ist aber längst nicht mehr die Regel, in Althoffs Klasse kommen etwa 50 % seiner Mitschüler nicht vom Hof.

Der Wunsch, Landwirt zu werden, bestand bei Leo Althoff und Michel Herbst schon seit der Kindheit. Nach dem Berufsabschluss war für sie klar, dass sie sich noch weiterbilden wollen. Herbst sagt: »Wer einen Betrieb führen will, braucht gute Ökonomiekenntnisse, die über das hinausgehen, was in der landwirtschaftlichen Ausbildung vermittelt wird. Diese Themen werden in der Berufsschule eher nur angerissen, in der Technikerschule jedoch vertieft behandelt. 

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