Ölsaaten. Beim Raps fehlt die preistreibende Geschichte
Angesichts der globalen Rekordernte 2025/26 mangelt es dem Rapsmarkt an eigener Stärke. Stattdessen treiben Nachrichten aus dem Rohöl- und Sojabereich die Kurse vor sich her (und im Februar steil nach oben). Doch für dauerhaft hohe Preise braucht es Auswinterung in Europa.
Das seit dem Jahresbeginn am Terminmarkt aufgelaufene Plus von gut 45 € für die Tonne Raps ist einerseits eine erfreuliche Entwicklung für die Erzeuger. Andererseits lag die Notierung Mitte Februar nur etwa 10 € über dem Niveau von Mitte November 2025. Und so fand sich der Frontkontrakt für Mai 2026 zuletzt nur wenige Euro über dem bereits zwischen Ende Juli bis Mitte Dezember beobachteten Preisband von 465 bis etwa 485 €/t wieder. Für die neue Ernte ließen sich da 466 €/t absichern. Wie lässt sich der Preissprung erklären – und wie geht es jetzt weiter?