Getreide. Droht im Februar eine Angebotswelle?
Die Getreideläger sind weiterhin voll, die Nachfrage unverändert schleppend und der Export geht nur über niedrige Preise. Spätestens Ende Februar verlieren Lagerhalter erfahrungsgemäß die Nerven und verkaufen. Es besteht die Möglichkeit, dass dann die Preise erneut fallen. Lediglich die Angst vor Missernten kann die Lage drehen.
Haben Sie den Großteil Ihres Weizens, Roggens oder der Gerste und Hafer schon verkauft? Und falls nein: Wie lange können und wollen Sie lagern? Diese beiden Fragen sollten Sie sehr bald beantworten, denn es besteht die Gefahr, dass die Getreidepreise noch weiter unter Druck geraten – im günstigsten Fall haben sie ihren Boden gefunden.
Futtergetreide ist die Richtschnur für die Preisbildung
Es gilt im Markt als sehr wahrscheinlich, dass wir im Februar eine Angebotswelle sehen, welche die Aufnahmefähigkeit der Mehl-, Futter- und Stärkemühlen deutlich übersteigt. Was spricht für diese These?