Thomas Künzel

  • Erneuerbare Energie

Webinar-Recap: Windpacht – wenn der Wind sich dreht

Die „gute alte Zeit“ der Windpachten ist vorbei. Was bis Anfang 2025 für viele Flächeneigentümer noch nach planbarer Zusatzeinnahme aussah, steht heute unter massivem Druck: sinkende Zuschlagswerte, vervierfachte Zinsen, überzeichnete Ausschreibungen und neue staatliche Eingriffe verändern das wirtschaftliche Fundament vieler Projekte. Genau deshalb haben die DLG-Mitteilungen gemeinsam mit dem DLG-Ausschuss für Agrar- und Steuerrecht zum Webinar „Windpacht – wenn der Wind sich dreht“ eingeladen. Ziel war es, die aktuelle Lage zu analysieren, Entwicklungen einzuordnen und Wege aufzuzeigen, wie Landeigentümer in diesem veränderten Umfeld bestehen können.

EU- und UK-Flagge vor blauem Himmel
  • Agrarpolitik

EU-UK-Abkommen: Annäherung mit Risiken

Der Brexit war politisch gewollt, seine wirtschaftlichen Folgen werden jedoch erst nach und nach sichtbar. Während Deutschland mit dem Vereinigten Königreich einen ordnungspolitisch gleichgesinnten Partner – der ebenso für mehr Haushaltsdisziplin und Freihandel stand – verloren hat, steht London vor der Aufgabe, die Wettbewerbsfähigkeit seines Agrar- und Ernährungssektors zu sichern.

Landwirtschaftlicher Betrieb Dänemark
  • Weltspiegel

Dänemark. Mit Quoten gegen N-Einträge

Dänemark stellt seine Stickstoffpolitik neu auf. Ab 2027 soll der N-Eintrag von landwirtschaftlichen Flächen in Gewässer nicht mehr allein über Maßnahmenvorgaben, sondern über betriebsspezifische Emissionsquoten gesteuert werden. Das System ist Teil der »grünen Transformation «, auf die sich Regierung, Parlament und Wirtschaft 2024 verständigt hatten.

Boden wird mit einem Spaten beprobt
  • Ackerbau

Ackerbau. Ökolandbau und Humus: Das Ende einer Legende

Ökolandbau schafft mehr Humus als konventioneller Ackerbau. Diese – von älteren Studien durchaus gestützte – Aussage ist weit verbreitet. Im Lichte aktueller Bewirtschaftungspraktiken muss man sie heute jedoch in Frage stellen: Ökoäcker haben keine höheren Humus­gehalte als konventionelle.

Getreide Rogegen Weizen im Gewächshaus
  • Branche

Ernährungssouveränität. Technologie ist entscheidend

Innovationen im Bereich der Düngung, im Pflanzenschutz und moderne Züchtungsverfahren könnten helfen, Erträge zu sichern und Umweltwirkungen zu mindern – stoßen jedoch häufig auf ideologische Ablehnung. Matin Qaim erklärt, warum technologische Offenheit zur Voraussetzung für Ernährungssouveränität wird – und wie sich Fortschritt und Nachhaltigkeit verbinden lassen.