Grünland. Ertrag und Qualität fördern
Wer die Effizienz seiner Futterbauflächen steigern will, muss sie zunächst bis ins Detail kennen. Wie Sie mit sensorgestützter Ertragserfassung, Teilflächenkartierung und zonenspezifischer Düngung die Nutzung optimieren können, erklären unsere Autoren.
Schon kleinere bzw. kurzfristige Änderungen in der der Grünlandbewirtschaftung und dem Feldfutterbau haben oft einen großen Effekt mit niedrigeren Betriebskosten und steigendem Futterertrag und -qualität. Und auch die Nachhaltigkeit wird durch die Steigerung der Biodiversität und Reduktion nachteiliger Auswirkungen auf die Umwelt optimiert.
Wo steht die Praxis?
In Bayern sind rund zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche Ackerland und etwa ein Drittel Dauergrünland, wobei ein relevanter Anteil der Grünlandflächen alpine oder alm-ähnliche Flächen umfasst. Im übrigen Bundesgebiet fehlen zwar die Almen, jedoch sind auch hier teils steilere Mittelgebirgslagen mit eingeschränkter Bewirtschaftbarkeit verbreitet. Die Bewirtschaftungsintensität des Grünlands variiert stark zwischen Regionen und Betriebsformen.