Mit einer Saugsonde wird der Boden auf Nitrat untersucht
Quelle: BEG In 80 cm Tiefe wird das Sickerwasser mit Saugsonden beprobt und auf Nitrat untersucht.

Nitratauswaschung. So gelingt mehr Wasserschutz

Wie beeinflussen Düngung und Fruchtfolge die Nitratkonzentration im Sickerwasser? Das wird in Niedersachsen in Langzeitversuchen an mehreren Standorten untersucht. Die Ergebnisse zeigen, welche Maßnahmen am meisten auf den Wasserschutz einzahlen.

  • Nitratauswaschung. So gelingt mehr Wasserschutz

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Mit der im April im Kabinett beschlossenen Änderung des Düngegesetzes soll ein Wirkungsmonitoring zukünftig den Erfolg der Düngeverordnung evaluieren. Ein Ziel ist unter anderem die Stärkung des Verursacherprinzips, dessen konkrete Ausgestaltung aber noch offen ist. Welche Maßnahmen sind effektiv? Und welche Nitratkonzentrationen sind zu erwarten? Ergebnisse aus mehreren niedersächsischen Feldversuchen zum Wasserschutz und zum Düngerecht geben eine Orientierung.

Was untersuchen wir? 

Seit 1998 führen die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) Versuche zum Wasserschutz und zum Düngerecht durch. Diese langjährigen Versuche mit fester Stickstoff-Düngestaffel liefern Erkenntnisse zur Nitratkonzentration im Sickerwasser. Bei jeder Versuchsvariante werden unter anderem die Erträge, Proteingehalte, Nmin-Werte und Grundnährstoffe erfasst. Das Sickerwasser wird mit Saugsonden in 80 cm Tiefe beprobt und auf Nitrat (NO3) untersucht. Die gezeigten mittleren Konzentrationen beziehen sich auf die jährliche Nitratfracht (1.7. bis 30.6. des Folgejahres), dividiert durch die für diesen Zeitraum modellierte Sickerwassermenge. Der in den Abbildungen dargestellte Grenzwert der Trinkwasserverordnung dient ausschließlich der Orientierung und gilt nicht im Sickerwasser.

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