Aktuelles Heft

Kommentar

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Benebelt. Wenn jemand in dieser Krise zwischendurch die Orientierung verliert, ist das entschuldbar. Was aber nicht geht, sind taktische Politik-Spiele mit Corona als Mäntelchen. Es mag notwendig sein, dass anstehende Entscheidungen verschoben werden, weil Institutionen nicht arbeitsfähig sind. Wenn jedoch z. B. der Bauernverband (mit Blick auf die Hamsterkäufe) erst die Versorgungssicherheit preist, zwei Tage später aber feststellt, dass wegen eben dieser Versorgungssicherheit die Düngeverordnung verschoben werden müsse? Dann ist das – bei aller Kritik an dieser, die wir in diesem Heft auf Seite 90 nochmals zusammenfassen – ein überflüssiges Spiel mit dem Ernst der Lage, das uns irgendwann auf die Füße fällt. – pr –

Brennpunkt Corona

Überall wird das öffentliche Leben zurückgefahren, ergehen Mahnungen, "soziale Distanz" zu halten. Wie sich die Lage für Landwirte entwickeln wird, zeichnet sich bis dato nur in ganz groben Linien ab.

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Stress. Druck von allen Seiten

Zukunftsängste, Dauerstress und zunehmende Fremdbestimmtheit prägen bei vielen den Alltag. Wir geben einen Überblick, was Sie tun können und wo Sie Hilfe bekommen.

Foto: agrarfoto

Arbeitsorganisation. Corona: Regeln für Ihre Mitarbeiter

Was ist, wenn Landwirte oder Mitarbeiter infiziert sind? Wer darf den Betrieb noch betreten? Bekommen Sie als Arbeitgeber Entschädigung? Und wie viel Mehrarbeit dürfen Sie bei dezimierter Belegschaft oder fehlenden Saisonkräfte verordnen? Doris Geiersberger zeigt die rechtlichen Grundlagen.

Foto: landpixel

Welthandel. Die Zeit ist reif für Veränderungen

Die Welthandelsorganisation (WTO) wurde vor 25 Jahren gegründet – so richtig Feierlaune will aber nicht aufkommen. Große Erfolge waren in den vergangenen Jahren Mangelware, während die Herausforderungen gleichzeitig gewachsen sind. Warum das so ist, erläutert Michaela Helbing -Kuhl.

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Portrait. »Unsere Zukunft: Spezialitäten«

Wenn ein Betrieb mit 100 ha Acker und 2 000 Mastplätzen Zukunft haben soll, muss man sich etwas einfallen lassen. Klaus Grote setzt auf Sonderkulturen und hochspezialisierte Reinigungstechniken. Damit schafft er sich ein Alleinstellungsmerkmal.

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Krankheiten. Die Getreideroste im Auge behalten

Forscher und Berater sind sich einig: Rostkrankheiten entwickeln sich zu einer zunehmenden Gefahr für den Getreideanbau in Europa. Was dies für Deutschland bedeutet, berichten Kerstin Flath, Bettina Klocke und Anne-Kristin Schmitt.

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Antibiotika. Wie weit reduzieren?

Dass der Antibiotikaeinsatz verringert werden soll, ist gesellschaftlicher Konsens. Matthias Gösling zeigt am Beispiel der Mastitistherapie, was die Milchviehhaltung dazu beitragen kann.

 

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Forum Spitzenbetriebe. Tierwohl: Es geht mehr als gedacht

Auch in bestehenden Ställen lässt sich einiges tun, um die Haltung tierfreundlicher zu gestalten. Beispiele gab es auf dem DLG-Forum Spitzenbetriebe Schwein zuhauf. Auch in Finnland lässt sich einiges abgucken.

Foto: agrarpress

Zuckerrüben. Zurück zu Hacke und Bandspritzung?

Die Zeiten, in denen mechanische Unkrautbekämpfung nur im Ökolandbau diskutiert wurden, sind vorbei. Marcel Dehler zeigt: Eine Reduktion von Herbiziden und der Einsatz einer mechanischen Hacke müssen nicht zwangsläufig zu höheren Kosten führen.

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Interview. »Biodiversität lässt sich lernen«

Bunte Bilder müssen noch keine Verbesserung der Biodiversität bedeuten. Aber was dann? Rainer Oppermann wertet seit fast zehn Jahren Blühstreifen auf zwei Betrieben in Baden-Württemberg aus. Und kann deshalb die Erfolgsfaktoren konkret benennen.

Foto: Oppermann

Forum Spitzenbetriebe. Tierwohl: Es geht mehr als gedacht

Auch in bestehenden Ställen lässt sich einiges tun, um die Haltung tierfreundlicher zu gestalten. Beispiele gab es auf dem DLG-Forum Spitzenbetriebe Schwein zuhauf. Auch in Finnland lässt sich einiges abgucken.

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