Marktmeldungen

Düngemittel: Importe brechen ein

Die CO₂-Abgabe hat dramatische Auswirkungen auf den Düngemittelmarkt in der EU. Die Branche fordert einen sofortigen Stopp.

Raps: Globale Vorräte steigen um 2 Mio. t

Nur an sehr kleinen Rädchen hat das US-Agrarministerium (USDA) im Februar an seiner Weltrapsbilanz gedreht. Der EU-Importbedarf 2025/26 sinkt leicht auf 5,5 Mio. t.

Sojabohnen: Brasilien, Brasilien und noch einmal Brasilien

Ein neuer Monat, eine neue Aufwärtskorrektur: Diesmal legt die Ernteschätzung des USDA für Brasilien um 2 Mio. t zu. Die Exportprognose für die USA liegt für 2025/26 unverändert 9 Mio. t unter Vorjahr.

Raps: Engpässe im Westen

Im Osten und Norden erschweren Eis und Kälte den Transport. China kauft mehr Sojabohnen in den USA.

Dünger: Eis erschwert den Transport

Bei den Warenlieferungen kommt es zu Verspätungen. Kanäle sind teilweise für die Schifffahrt gesperrt.

Raps: Kanada zurückhaltend in Sachen China

Kanadas Rekordernte fließt überwiegend in die heimische Verarbeitung. Weil der Top-Anbieter sein Exportpotential nicht ausreizen kann, wachsen die (globalen) Vorräte 2025/26 deutlich an.

Sojabohnen: US-Exportlücke schrumpft

Chinas Käufe in den USA nehmen Fahrt auf. Zu den Vorjahresverkäufen klafft eine Lücke von 9 Mio. t.

Rohöl: Wird 2026 deutlich günstiger

Die US-Energiebehörde (EIA) rechnet für das Jahr 2026 mit einem überversorgten Weltmarkt. Nordseeöl gibt im Jahresverlauf um ein Fünftel nach.

USA: Trump zieht Zölle zurück

US-Präsident Donald Trump will den Kauf von Grönland nicht auf militärischem Weg erzwingen. Auf dem Weltwirtschaftsgipfel nimmt er seine Strafzölle zurück.

Ernte 2025: Weizenkörner fallen klein aus

Die Wintergerste bleibt unterhalb der Erwartungen. Die Weizensilos laufen voll.

Mercosur. Kernbereiche sind geschützt

Kein anderes EU-Handelsabkommen sieht sich derart starken Vorbehalten aus der Landwirtschaft gegenüber wie das mit den Mercosur-Ländern. Doch was ist an den Vorwürfen dran? Janine Pelikan gibt einen Überblick und ordnet die zentralen Punkte ein.

Getreidehaufen auf einem Markt in Indien

Indien. Großes Potential, viele Herausforderungen

Beim Handelsabkommen zwischen der EU und Indien bleiben die für beide Seiten sensiblen Bereiche in der Landwirtschaft außen vor. Dennoch ergeben sich über den Zollabbau für EU-Anbieter Perspektiven im Agrar- und Lebensmittelsektor. Welche sind das? Und wie ist es um die Landwirtschaft im bevölkerungsreichsten Land der Erde eigentlich bestellt?

Zwei Männer sitzen an einem Tisch und geben sich die Hand

Welthandel. US-Zölle ebnen den Weg für neue Allianzen

Je mehr Zölle Präsident Trump verhängt, desto größer wird der Druck auf andere Länder, sich für neue Bündnisse zu öffnen. Die EU-Abkommen mit den Mercosur-Ländern und Indien stehen im Vordergrund, Australien soll folgen. Aber auch Kanada und China suchen wieder gemeinsame Linien und Brasilien hält in Asien nach neuen Absatzwegen Ausschau.

Zuckerrüben

Zuckerrüben. Den Anbau freiwillig reduzieren?

Fallende Zuckerpreise setzen den Rübenanbau unter Druck – erste Fabriken werben für Flächenreduktionen und bieten Ausgleichszahlungen an. Doch rechnet sich der freiwillige Verzicht betriebswirtschaftlich wirklich? Lennart Pötting vergleicht die Direkt- und Arbeitserledigungskostenfreien Leistungen von Zuckerrüben und Alternativkulturen.

Webinar-Recap: Windpacht – wenn der Wind sich dreht

Die „gute alte Zeit“ der Windpachten ist vorbei. Was bis Anfang 2025 für viele Flächeneigentümer noch nach planbarer Zusatzeinnahme aussah, steht heute unter massivem Druck: sinkende Zuschlagswerte, vervierfachte Zinsen, überzeichnete Ausschreibungen und neue staatliche Eingriffe verändern das wirtschaftliche Fundament vieler Projekte. Genau deshalb haben die DLG-Mitteilungen gemeinsam mit dem DLG-Ausschuss für Agrar- und Steuerrecht zum Webinar „Windpacht – wenn der Wind sich dreht“ eingeladen. Ziel war es, die aktuelle Lage zu analysieren, Entwicklungen einzuordnen und Wege aufzuzeigen, wie Landeigentümer in diesem veränderten Umfeld bestehen können.

Agrarlandschaft

Interview. »Artenvielfalt fördern, aber richtig«

Die neuen GAP-Vorschläge werfen auch die Frage nach der Zukunft der Agrarumweltprogramme auf. Braucht es neue Ansätze, um die gewünschten Ziele zu erreichen? Teja Tscharntke zeigt, was wirklich nötig wäre.

Schweinehälften im Schlachthof

Strukturwandel. Die Schließung von Schlachthöfen bereitet Sorgen

Die Schweinehaltung bei uns geht zurück – also gute Aussichten für die verbleibenden Betriebe? Ganz so einfach ist es nicht, da auch Schlachthaken abgebaut werden. Entscheidend ist, wie stark deutsche Herkunft gefragt ist.

EU- und UK-Flagge vor blauem Himmel

EU-UK-Abkommen: Annäherung mit Risiken

Der Brexit war politisch gewollt, seine wirtschaftlichen Folgen werden jedoch erst nach und nach sichtbar. Während Deutschland mit dem Vereinigten Königreich einen ordnungspolitisch gleichgesinnten Partner – der ebenso für mehr Haushaltsdisziplin und Freihandel stand – verloren hat, steht London vor der Aufgabe, die Wettbewerbsfähigkeit seines Agrar- und Ernährungssektors zu sichern.

Bodenprofil

Ackerbohnen. Der Anbau erfordert viel Feinjustierung

Einen guten Ackerbohnenbestand ins Feld zu stellen, ist eine echte Herausforderung. Die Erträge schwanken von Jahr zu Jahr erheblich. Welche Faktoren zu höheren Erträgen und mehr Anbaustabilität beitragen können, wird an der Fachhochschule Südwestfalen untersucht.

Symbolbild Risiko Tachometer

Frankreich. Risiko absichern kostet Geld

Wahrscheinlich wird es in den Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik stärker als bisher um Risikoabsicherung gehen

Schilfglasflügelzikde

Schilf-Glasflügelzikade. Was kostet die Bekämpfung?

Bei der Kontrolle der Schilf-Glasflügelzikade lässt sich mit einer Anbaupause von Winterkulturen ein relativ hoher Effekt erzielen. Aber: Ist das nicht zu teuer? Gunnar Breustedt hat es durchgerechnet.