Überschwemmungsgefahr

 

Informationsflut. Ressourcen sind bekanntlich endlich und müssen daher schonend eingesetzt werden. Das betrifft nicht nur den Einsatz der Betriebsmittel, sondern auch die tägliche Informationsflut: Auch Ihr Kopf hat nur eine begrenzte Aufnahmekapazität. Von E-Mail-Newslettern über Facebook, Twitter, Instagram bis hin zu WhatsApp – das Angebot, Neuigkeiten über die digitalen Medien zu erhalten, ist riesig und wird derzeit immer größer. Aber braucht es das wirklich? Dank digitaler Medien meint jeder, er müsse auf allen Kanälen und ständig funken – egal, wie relevant die Nachrichten sind. Da laufen wir als Empfänger schnell Gefahr, von scheinbar dringenden Meldungen und angeblichen Neuigkeiten überflutet zu werden. Damit wir nicht baden gehen, gilt es sorgsam auszuwählen, wo es tatsächlich relevante Informationen gibt. Hinzu kommt, dass man mit dem Scrollen durch die Benachrichtigungen auf den verschiedenen Kanälen jede Menge Zeit totschlagen kann. Aber die lässt sich sicher auch besser einsetzen.

Sicherlich, die digitalen Medien bieten auch Vorteile. Sei es eine WhatsApp-Gruppe mit den Mitarbeitern für die schnelle Kommunikation der Betriebsabläufe. Oder der Facebook- Auftritt des Betriebes für die Öffentlichkeitsarbeit. Und auch manche Nachricht wird Sie über die digitalen Medien schneller erreichen als über andere Kommunikationswege. Aber bei all dem gilt: Wählen Sie sorgfältig aus, wovon Sie profitieren, wo Sie wichtige Informationen und Hintergründe erhalten und lassen Sie sich nicht von sinnlosen Zeitfressern überschwemmen. Halten Sie den Kopf lieber frei für die wichtigen Dinge im Betrieb.

 

Katharina Heil