Smart Farming Days 2022: Was den Unternehmen besonders wichtig ist

Die Fülle der Informationen erfordert eine Auswahl. Auf der Basis von Firmeninformationen geben wir Ihnen hier einen Einblick in neue technische Lösungen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit!  

 

DKE. Unter dem Motto "One for All – All for One" gestalten neue Partner und Gesellschafter das Datenmanagement der Landwirtschaft zukünftig gemeinsam weiter mit. Ziel war und ist es, die universale Schnittstelle für unterschiedlichste Maschinen (mobil als auch stationär) und Agrar Software-Anwendungen zu bieten. Als Non-Profit-Organisation bietet DKE-Data ab sofort allen Firmen entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette die Möglichkeit, Gesellschafter, Partner oder Vereinsmitglied des Konsortiums zu werden. Landwirte und Lohnunternehmer können sich weiterhin einen kostenlosen agrirouter-Account anlegen. Zusätzlich können sie optional auch Vereinsmitglied (geringer Jahresbeitrag) werden und damit die Weiterentwicklung des landwirtschaftlichen Datenmanagements mitgestalten.

Mit einem neuen Kostenmodell zahlen Gesellschafter und Partner einen jährlichen Beitrag abhängig von der Unternehmensgröße (Umsatz im Agrar-Bereich) und der Netto-Umsatzrendite. Für Neueinsteiger bietet DKE-Data eine finanziell attraktive Einstiegsmöglichkeit mit nur 2-jähriger Bindungsfrist an. Der Zugang zur agrirouter-Gruppe ist weiterhin für alle Marktteilnehmer diskriminierungsfrei.


365FarmNet bietet umfangreiche Anwendungen für das Precision Farming, die modular für den jeweiligen Bedarf angepasst werden können: Vom unkomplizierten Einstieg mit der Nutzung von Satellitendaten über die Planung, Zonierung und Auswertung von Bodenproben bis zu der Erstellung und dem Export umfangreicher Applikationskarten zur punktgenauen Fahrspurplanung findet sich alles in einem System.

In der Vergangenheit war Precision Farming mit Investitionen in Hardware oder Daten verbunden und insgesamt recht komplex nur mit Insellösungen umsetzbar. 365FarmNet hat hierzu Lösungen entwickelt, die entweder keine technischen Voraussetzungen und zusätzliches Datenmaterial erfordern, oder nur Daten, die sowieso vorhanden sind, wie Bodenprobenanalysen. Landwirtinnen und Landwirte, die bisher noch keine Erfahrungen mit Präzisionslandwirtschaft haben, können mit der Anwendung Crop View einsteigen. Mit Crop View stehen sofort bei Buchung mehrjährige Satellitendaten für den jeweiligen Betrieb und alle Schläge zur Auswertung von Vegetationskarten und die Erstellung von Potenzial- und Applikationskarten für Düngung, Aussaat und Pflanzenschutz zur Verfügung. 

Neu in 365FarmNet ist ein Applikationskartentool, das z.B. Bodenprobenergebnisse für die Erstellung von Applikationskarten für die Grunddüngung verwendet. Die Karten können anschließend ganz einfach per ISO-XML Schnittstelle auf ISOBUS-fähige Terminals exportiert werden. Das Tool ist intuitiv und benutzerfreundlich aufgebaut: Maßnahmen können für Teilflächen einzeln festgelegt werden und mehrere Schläge können gleichzeitig beplant werden.
Eine weitere Precision Farming Anwendung mit 365FarmNet ist die Fahrspurplanung. Selten sind Schläge rechteckig, die Route zu optimieren ist deshalb der Schlüssel für eine effiziente Arbeit. Die Fahrspurplanung gibt eine objektive Empfehlung. Auch ohne automatisches Lenksystem hilft die Anwendung bereits, die optimalen Routen für jeden Schlag festzulegen. Die Fahrspurplanung berechnet die effizienteste Route nach Arbeitsbreite und Schlagform, zudem erkennt und berücksichtigt sie Objekte wie Gehölze, Bäume, Gewässer usw. Für rote Gebiete kann unkompliziert eine Gewässerabstand eingetragen werden, das hilft, die Abstandsvorgaben sicherer einzuhalten.


Grimme. Maschinen- und GPS-Daten über den agrirouter an unterschiedliche Agrarsoftware drahtlos übermitteln: Dies kann generell über zwei verschiedene Wege realisiert werden: Über das Enkundenportal myGRIMME oder über das CCI-Bedienterminal.
Serienmäßig ist mit allen Selbstfahrern sowie allen ISOBUS-fähigen Maschinen von GRIMME eine Verbindung zum Endkundenportal möglich. Dieses bündelt alle neuen digitalen Services, die über die Maschinen hinausgehen. Der Anwender erhält bei Abschluss eines Jobs eine detaillierte Übersicht mit allen wichtigen Prozessparametern, wie z.B. Verbräuche, Zeiten je Arbeitsstatus und Wetterbedingungen. Wenn der Anwender eine zertifizierte Agrarsoftware einsetzt, kann er diese Software direkt über die Datenaustauschplattform agrirouter mit myGRIMME verbinden. Auf Wunsch können dann Maschinen- und GPS-Daten direkt von der Maschine an das FMIS gesendet werden.
Die serienmäßigen Bedienterminals CCI 800 und CCI 1200 auf allen aktuellen GRIMME Maschinen ermöglichen neben der Maschinenbedienung eine direkte Anbindung an den agrirouter.


KWS wird mit seiner digitalen Beratungsplattform myKWS Teil des agrirouter-Netzwerkes Netzwerks. KWS wird zunächst das Tool "Teilflächenspezifische Aussaat" für Mais anschließen. Es schätzt anhand von mehrjährigen Satellitendaten das unterschiedliche Wachstumspotenzial des Bodens innerhalb einer landwirtschaftlichen Fläche ab und kombiniert dieses mit einer sortenspezifischen Aussaatempfehlung. Das Ergebnis ist eine variable Aussaatkarte, die der Landwirt noch individuell anpassen kann. Die Partnerschaft von KWS und DKE Data erleichtert Landwirten das Übertragen dieser Aussaatkarten.


Rauch. Durch das NEXT Machine Management hat RAUCH den kompletten Prozess von der Maßnahmenplanung bis zur Dokumentation digitalisiert. Es basiert auf dem Farm-Management-Informations-System NEXT Farming. Dort können alle Schläge, Fruchtfolgen und Maßnahmen verwaltet, erstellt und dokumentiert werden. Über den agrirouter werden die Daten von und zur Maschine gesendet, ein USB Stick entfällt. Der Nutzungsumfang ist frei wählbar und ganz individuell. Stellen wir uns beispielsweise einen Betriebsleiter vor – nennen wir in Harry – der wenig Zeit hat und die meisten Arbeiten auch selber ausführt. Harry hat die Düngeplanung im Kopf und auch keine Zeit und Lust die Flächen und Feldgrenzen im Terminal zu hinterlegen. Harry startet morgens mit der Düngung und das CCI Terminal schreibt automatisch im Hintergrund alle Tätigkeiten im so genannten „Auto-Log“ mit, ohne dass Harry irgendetwas tun muss. Abends sendet Harry diese Auto-Log Datei via agrirouter an seinen Rechner zu Hause. Dort öffnet er im NEXT Machine Management den Auto-Log und kann mit wenigen Klicks die einzelnen Maßnahmen verbuchen.

Anders sieht es beispielhaft auf dem Betrieb von Gerda aus. Sie plant genau vorher im FMIS jede Düngemaßnahme und verwendet auch Satelliten Applikationskarten von einem externen Anbieter. Nun schickt sie jeden Auftrag aus dem NEXT Machine Management heraus via agrirouter an das CCI.Terminal auf den Schlepper. Das NEXT Machine Management prüft und konvertiert gegebenenfalls die Applikationskarte in ein lesbares Format, so dass auf dem Schlepper alles reibungslos klappt. Nach getaner Düngung werden die Aufträge zur Dokumentation wieder über den agrirouter zurückgeschickt und werden dort verbucht. Als schöne Zusatzfunktion können beide auch im „Live-View“ sehen, wo der Düngerstreuer gerade fährt, und der Behälterfüllstand wird in Echtzeit angezeigt.


Kuhn. KUHN Connect ist über den Kundenbereich MyKUHN zugänglich und vereint die verschiedenen vernetzten Lösungen. Zwei Lösungen stehen den Landwirten mit verschiedenen Umfängen zur Verfügung: KUHN CCI Connect Lite und KUHN CCI Connect Pro. Wenn der Nutzer ein ISOBUS-Terminal CCI 800 oder CCI 1200 über ein WLAN-Modul und beispielsweise die gemeinsame Nutzung der 3G/4G-Verbindung eines Smartphones mit dem Internet verbindet, hat er über sein MyKUHN-Konto Zugriff auf verschiedene Funktionen:

  • CCI Remote View: Dieses Tool zeigt den Bildschirm des ISOBUS-Terminals im Traktor auf dem PC, Smartphone oder Tablet an. So kann eine weitere Person die laufenden Arbeiten aus der Ferne überwachen, um einem Fahrer beispielsweise Hilfestellung zu leisten oder eine Schulung zu geben.
  • Online CCI Update: Sobald eine neue Softwareversion für das ISOBUS-Terminal CCI 800 oder 1200 verfügbar ist, wird auf dem Terminal eine Benachrichtigung angezeigt. Mit dem Start dieses Updates profitiert der Nutzer von den neuesten Entwicklungen und Korrekturen für das Terminal.
  • EasyTransfer: Damit können Applikationskarten, Jobs, Aufgaben, Feldkonturen etc. vom PC, Smartphone oder Tablet direkt zum ISOBUS-Terminal CCI 800 oder 1200 in der Traktorkabine übertragen werden. Nach Abschluss der Feldarbeit können die Aufträge an den PC im Büro geschickt werden, um mit einer Verwaltungssoftware nachbearbeitet zu werden.

NEVONEX. Als offene Digitalisierungsplattform vereint NEVONEX die digitalen Dienste verschiedener Anbieter, stellt diese zentral zur Verfügung und bringt damit neue Software-Bausteine auf Landmaschinen – so einfach wie Apps auf einem Smartphone.
Als offene, herstellerunabhängige Betriebsumgebung bietet NEVONEX den verschiedenen Anbietern von Hard- und Software für landwirtschaftliche Anwendungen auf der einen Seite zuverlässige Verbindungsmöglichkeiten, sogenannte Schnittstellen, an. NEVONEX stellt dabei die technische Infrastruktur bereit und ist Orchestrator des Ökosystems.

Damit wird nicht nur eine Kompatibilität und Interoperabilität zwischen den Maschinen untereinander verwirklicht, sondern auch zwischen verschiedenen Maschinen und Datensystemanbietern, egal von welchem Hersteller die Maschine stammt, wer das Anbaugerät gebaut oder welches Unternehmen den digitalen Dienst programmiert hat. Landwirte auf der anderen Seite können sich ein individuelles Paket an digitalen Diensten zusammenstellen, ohne sich fortlaufend um Kompatibilitätsfragen kümmern zu müssen.

Für den Landwirt bilden die digitalen Dienste den Kern von NEVONEX. Mithilfe dieser lassen sich Arbeitsprozesse optimieren. Digitale Dienste können dabei Maschinenfunktionalitäten überwachen, Aktivitäten und Daten loggen oder Steuerbefehle an die unterschiedlichsten landwirtschaftlichen Geräte senden. Sie können auch weitere Cloud-Systeme als Quellen relevanter Informationen einbinden, z.B. „virtuelle Sensorinformationen“ über die Befahrbarkeit einer Fläche, abgeleitet aus Wasserhaushaltsmodellen und historischen Daten. Somit können verschiedenste Digitale Dienste auf einer Maschine ausgeführt werden. Die digitalen Dienste werden dabei von namhaften Anbietern aus der Branche angeboten, mit denen Landwirte schon lange zusammenarbeiten. Aber auch neue Dienste beispielsweise von Startups sind verfügbar. Die Dienste werden von den jeweiligen Unternehmen in Eigenregie entwickelt, wobei NEVONEX dafür sorgt, dass das Endprodukt mit allen Soft- und Hardwareelementen des Ökosystems kompatibel ist. Ein zentrales Servicekonzept unterstützt den Landwirt und stellt sicher, dass alles auf dem aktuellen Stand ist und Maschinen sowie digitale Dienste stets einsatzbereit sind.


Krone. Der neue Krone NIR Control dual erhielt jetzt die DLG Anerkennung 2021. Dabei setzten die Tester den  NIR Sensor am Auswurfkrümmer eines Feldhäckslers der Baureihe Big X 530 ein. Mit dieser Maschine häckselten die DLG-Ingenieure an zwei niedersächsischen Standorten in drei Maissorten mit drei unterschiedlichen Trockenmassegehaltslagen (26% TM bis 43% TM).  
Besonderheit des NIR-Sensors ist der mehrfache Nutzen – für den Feldhäcksler Big X von Krone sowie für Zunhammer Gülletechnik.


Agravis. AGRAVIS NetFarming bietet eine Reihe von Modulen für die teilflächenspezifische Bewirtschaftung an. Eine Managementzonenkarte enthält die Informationen, die für den Einstieg in eine teilflächenspezifische Bewirtschaftung entscheidend sind. Durch die Verrechnung mehrjähriger Satellitenaufnahmen wird der Schlag in Ertragszonen unterteilt, die jeweils Auskunft über das vorhandene Ertragspotenzial liefern. Hierdurch kann das Ertragspotenzial jeder Teilfläche voll ausgeschöpft und in Verbindung weiterer Module auch optimiert werden.
Mit dem Modul Freie Anwendungsplanung besteht die Möglichkeit, Applikationskarten zu erstellen. Völlig flexibel können sämtliche Feldanwendungen wie die Aussaat, die Düngung oder auch der Pflanzenschutz bedarfsgerecht geplant werden. Jeder ausgewiesenen Ertragszone können individuelle Aufwandmengen an Saatgut, Dünge- oder Pflanzenschutzmittel zugewiesen werden.
Nach den schlagspezifischen Erfahrungen wird selbstständig eine teilflächenspezifische Applikationskarte erstellt. Diese maschinenlesbaren Karten lassen sich direkt aus dem NetFarming-Portal an das Schlepper-Terminal übertragen oder können auch wahlweise als herstellerunabhängige ISOXML- und SHAPE-Datei auf einen Stick heruntergeladen werden.

Mit der Maisaussaatplanung wird durch eine teilflächenspezifisch angepasste Aussaatstärke für jede Pflanze ein optimierter Standraum und die bestmögliche Versorgung mit Wasser und Nährstoffen sichergestellt. Basis ist eine Managementzonenkarte. Anhand der ausgewiesenen Heterogenität wird für jede Ertragszone auf dem Acker die optimale Aussaatstärke berechnet. Durch Exaktversuche mit den AGRAVIS-Schwerpunktsorten ist genau bekannt, wie es gelingt, das Ertragspotenzial der Fläche voll auszuschöpfen und Trockenstress zu vermindern. Die Abreifeinfo Mais dient zur Optimierung des Erntemanagements. Aufgrund verschiedener Faktoren läuft die Abreife von Maisbeständen in der Regel nicht einheitlich ab. Anhand von Satellitenbildern kann der Reifegrad der Pflanzen sichtbar gemacht und klassifiziert werden. Die dabei erstellten Abreifekarten zeigen die räumliche Verteilung von Beständen fortgeschrittener Reife und jener mit einem hohen Anteil an aktiver Biomasse.

Die Live-Biomassekarte zeigt die aktuelle Situation der Flächen. Mit ihr kann schnell sowie einfach in der Bestandsführung reagiert werden – sie gewährt die Übersicht im Pflanzenbau. Die Klassifizierung der Zonen innerhalb dieser Karte, erfolgt auf Basis der Biomasseverteilung auf dem Schlag. Eine solche Karte eignet sich hervorragend zur Planung der Stickstoffdüngung oder auch diversen Pflanzenschutzmaßnahmen.
In Kombination mit dem Modul Freie Anwendungsplanung können für jede Zone unterschiedliche Aufwandmengen (kg/ha oder l/ha) berechnet oder selbstständig nach eigenen Erfahrungen bestimmt werden.
Das Modul Grunddüngung stellt eine optimale Pflanzenversorgung mit den Nährstoffen Phosphor, Kalium und Magnesium sowie Kalk sicher. Jede Pflanze wird exakt so versorgt, wie sie es auf der jeweiligen Teilfläche benötigt.


Pöttinger. Die Telemetrie-Einheit PÖTTINGER CONNECT ermöglicht den Einstieg in die Welt der vernetzten Daten. Damit können bei ISOBUS-gesteuerten Maschinen Funktionen zur Steuerung, Datenaufzeichnung und -übermittlung übernommen werden. Durch die einfache Bedienung und eine zertifizierte Datenschnittstelle ist die Telemetrie-Einheit rasch und effizient einsetzbar. PÖTTINGER CONNECT ist ab 1. August 2022 erhältlich.
Das Modul übernimmt dabei Task Controller Aufgaben, wodurch einfach und unkompliziert Anwendungen wie Section Control (TC-SC) und Variable Rate Control (TC-GEO) ermöglicht werden. Dadurch werden sowohl Anzahl der Überfahrten als auch Einsatz von Betriebsmittel reduziert. Ein wirtschaftliches und Ressourcen schonendes Arbeiten ist somit garantiert.


xarvio. Als erste Pflanzenbau-Optimierungs-Plattform wird xarvio in Deutschland regelmäßige, konsistente und qualitativ hochwertige Biomassebilder unabhängig von der Wolkenbedeckung anbieten. Der Zugang zu wolkenfreien Biomassebildern erfolgt über eine Kooperations- und Servicevereinbarung mit dem Satellitendatenanbieter Planet. Die Bilder bieten eine hohe räumliche Auflösung (10 Meter x 10 Meter) und liefern eine einzige, konsistente Kennzahl für die Biomasse der Pflanzen.

Der xarvio FIELD MANAGER wurde in diesem Jahr auch auf den Anbau von Raps ausgeweitet. Landwirte, die Raps anbauen, können die Spraytimer Funktion des xarvio FIELD MANAGER nutzen, um variable Applikationskarten zu erstellen. Daran angeschlossen werden können jetzt auch Wetterstationsgeräten von Arable, Sencrop und METOS by Pessl, wobei deren lokale Wetterdaten nahtlos in die agronomischen Algorithmen und Modelle.

Mit xarvio SCOUTING wurde auch der Umfang der Erkennung von Pflanzen und Krankheiten erweitert. Dieser ist von 50 auf 60 Kulturen bzw. von 200 auf mehr als 400 Krankheits- und Schädlingsschäden angewachsen und unterstützt die Erkennung von Nährstoffmängeln und anderen abiotischen Symptomen. Der Umfang der Unkräuter wurde von über 300 auf mehr als 400 Unkrautklassen erweitert.
Weiterentwickelt wurde auch xarvio CONNECT, ein tragbares, handgroßes Gerät, das den sicheren, drahtlosen Datenaustausch zwischen xarvio FIELD MANAGER und Maschinenterminals. Es stehen mehr Geräte zur Verfügung stehen, die Kompatibilität mit Maschinenterminals wird erweitert. Landwirte, die xarvio CONNECT nutzen, werden auch von einem unbegrenzten Datenpaket profitieren, das die drahtlose, mehrfache Übertragung und Erfassung von Karten mit variabler Ausbringungsrate, von Anwendungskarten und anderen Daten ermöglicht, zusammen mit der Fähigkeit des Geräts, SHAPE, ISOXML und andere herstellerspezifische Kartenformate zu unterstützen.


MyEasy Farm kündigt die Unterstützung für Echtzeit-Agrirouter-Daten an. Die Plattform ermöglichte bereits das Senden und Empfangen von Eingriffen in Form von ISOBUS-Aufträgen und Shp-Dateien über agrirouter mit Geräten von mehr als 30 Marken. Es ist jetzt möglich, die Position der Maschinen und andere sofortige Informationen in Echtzeit zu erhalten.


Combined Powers. Unter diesem Namen präsentieren Krone und Lemken eine Konzeptstudie einer autonomen "Verfahrenstechnischen Einheit" (VTE), bestehend aus einer Antriebseinheit in Kombination mit verschiedenen Anbaugeräten. Die Studie, die beide Hersteller als eine zukünftige Ergänzung zu bewährten Arbeitsprozessen definieren, wurde im vergangenen Jahr bereits erfolgreich in den Bereichen Grubbern, Pflügen, Säen sowie Mähen, Wenden und Schwaden getestet. Bei der Konzeption der Antriebseinheit orientierten sich Lemken und Krone am Leistungsbedarf der oben genannten Prozesse. So verfügt die Konzeptstudie über einen dieselelektrischen Antrieb mit einer Gesamtleistung von 170 kW (230 PS). Die Leistung wird elektrisch auf Fahrantrieb und Zapfwelle übertragen. Die Kopplung der Anbaugeräte mit der Antriebseinheit erfolgt über eine Dreipunktschnittstelle. Das Zugfahrzeug verfügt über umfangreiche Sensorsysteme, die das Umfeld und die Arbeitsgeräte überwachen, der sichere Arbeitseinsatz und das optimale Arbeitsergebnis stehen im Vordergrund. Die Bedienung und Überwachung der Einheit erfolgt über mobile Endgeräte, Arbeitsaufträge und Dokumentationen werden über ein Kommunikationsmodul und die Datenaustauschplattform agrirouter übermittelt.