Schneckenmonitoring meldet vereinzelt sehr starken Druck

 

DeSangosse. Die regenreiche Witterung der letzten Tage haben v.a. in Hessen, Mittelfranken und der Oberpfalz zu steigendem Schneckendruck in frisch auflaufenden Rapsflächen geführt, wie das DeSangosse Schneckenmonitoring meldet. Vereinzelt wurden bis über 40 Schnecken gezählt. Die Wegschnecken sind in diesem Jahr besonders häufig auf den Äckern zu finden. In Winterraps gilt im Gefährdungszeitraum bis zum 6. Laubblatt (BBCH 16) laut ISIP eine Schadensschwelle von 1 Schnecke je Kontrollstelle. Ab dann ist der Einsatz von Molluskiziden sinnvoll. Landwirten wird daher dringend empfohlen, ihre Flächen zu kontrollieren und bei Schneckenbefall sofort zu reagieren – vorzugsweise mit gut regenbeständigen Schneckenködern mit echter Lockwirkung und schneller Wirksamkeit.

Über 100 Teilnehmer melden unter www.schneckenmonitoring.de zwei Mal pro Woche ihren regionalen Schneckenbefall, Niederschläge und weitere Daten. Das Ergebnis können sich Landwirte, Händler und Berater tagesaktuell in der interaktiven Karte anschauen und sich somit über das Gefährdungspotenzial durch Schneckenfraß in ihrer eigenen Region informieren.