Neue Ausrichtung

 

NatGAS. Das EEG 2017 hilft Betreibern von Biogasanlagen durch eine Anschlussförderung. Mit der Aussicht auf weitere zehn Jahre lohnt die Umgestaltung für eine Zukunft jenseits des EEG. Damit können Biogasanlagen auf Spitzenstrombedarf und vollständige Wärmenutzung neu ausgerichtet werden. Wichtig: Betreiber müssen jetzt die Flexibilitäsprämie nutzen, um die nötigen Investitionen zu stemmen. Für Biogas wurde im neuen EEG 2017 ein Zubaukorridor verankert, nach dem einmal jährlich eine feste Menge Biogasstrom ausgeschrieben wird: Wer seinen Strom für die EEG-Vergütungsperiode am günstigsten anbietet, bekommt den Zuschlag für 20 Jahre. Auch bestehende Anlagen dürfen sich an dieser Ausschreibung für eine Anschlussförderung am Ende ihrer ersten 20 Jahre EEG-Vergütung beteiligen – damit öffnet das Gesetz eine Zukunftsperspektive für die Branche – wenn man jetzt handelt. Die Potsdamer natGAS AG entwickelt sich vom reinen Energielieferanten zum Anbieter von Modellen zur Erlössteigerung für Betreiber von dezentralen Erzeugungsanlagen. Im Unternehmen macht sich eine neue Hands-on-Mentalität breit: So wendet sich die „Task Force Biogas“ an landwirtschaftliche Betriebe, die aus eigenen Ressourcen Ökostrom erzeugen, den natGAS im 24/7-Betrieb am kontinuierlichen Intraday-Stromhandel der EPEX SPOT vermarktet. Über Fernwirktechnik wird die Fahrweise von Biogasanlagen optimiert. Herzstück dieser Dienstleistungen ist das virtuelle Kraftwerk von natGAS – schon mehr als 40 Erzeuger werden hier im Fahrplanbetrieb optimiert. Auf der EnergyDecentral berät natGAS zur Flexibilisierung von Erzeugungsanlagen sowie zum Demand-Side- und Cross-Commodity-Management.