Neu: Spritzen und Futtermischwagen

 

Kuhn. Für die französischen Hersteller ist die SIMA in Paris die wichtige Neuheitenplattform. Deshalb stellt Kuhn auf der Agritechnica in erster Linie Ergänzungen des Programmes oder der Geräte neu vor. Eine Auswahl:

  • Ein vier- bis sechsfurchiger Onland-Pflug ist für kompakte Traktoren mit 200 bis 300 PS gebaut.
  • Die Einzelkornsämaschine Maxima wurde hinsichtlich der (elektrisch angetriebenen) Säelemente und des Teleskoprahmens überarbeitet.
  • Kurzscheibeneggen mit 620 mm Scheibendurchmesser und 3, 3,50 sowie 4 m Breite erlauben 5 bis
    15 cm Arbeitstiefe.
  • Eine neue Reihe von Rundballenpressen mit variabler Presskammer wurde unter der Regie von Kuhn entwickelt. Kuhn hatte 2009 den niederländischen Hersteller Geldrop übernommen.

Auf der SIMA bereits gezeigt, erleben die gezogenen Feldspritzen „Oceanis 2“ demnächst ihre Agritechnica-Premiere. Vier Modelle mit 5000, 5600, 6500 und 7700 l Behältervolumen sind im Angebot. Folgende Funktionen stellt Kuhn besonders heraus:

  • elektrische Düsenhalter, mit denen die Düsen aus der Kabine heraus gewechselt und Einzeldüsen per GPS abgeschaltet werden können.  Verbunden mit Applikationskarten lassen sich die passenden Düsen automatisch steuern.
  • Anzeige des Reinigungsstatus auf dem Schlepperterminal (per Isobus).
  • Automatisches Abschalten des Rührsystems, um Schaumbildung zu verhindern.
  • Neues (geschlossenes) Einspülsystem.
  • Automatische Gestängeführung mit drei Sensoren, die Boden und Pflanzenmasse permanent „im Blick“ haben.

Eine neue Baureihe von kleinen selbstfahrenden Futtermischwagen mit Vertikalschnecke und hinterer Lenkachse (SPV Access mit 12 bis 15 m3 und SPV Power mit 12 bis 17 m3 Fassungsvermögen) ist für eher niedrige und enge Ställe gedacht. Neu sind auch große gezogene Futtermischwagen (Profile) mit 18 bis 34 m3, die mit insgesamt 26 Varianten einer Vielzahl von Anforderungen begegnen. So kann der Kunde zwischen Direktvorlage, Querförderband oder Einstreugebläse wählen.  Die beiden vertikalen Mischschnecken sollen besonders verschleißfest sein, die Behälter 3 bis 5 m3 mehr fassen als vergleichbare Maschinen.