Klein, aber ebenso fein

 

Isobus-Terminal. Das Competence-Center Isobus (CCI) mit Sitz in Osnabrück  ist ein von  30 Mitgliedsfirmen getragener Verein, der sich um die Entwicklung von Isobus-Terminals kümmert. Vom aktuellen CCI 1200-Terminal sind ca. 3000 im Markt. Mehrere Anwendungen kann es gleichzeitig anzeigen, z. B. Säen und Unterfußdüngen von Mais. Teilbreitenschaltung, Vorgewendefunktion, der Import von Karten und die Übertragung von Auftragsdaten legen die (funktionierende) technische Grundlage für Präzisionslandwirtschaft. Jedes Unternehmen verkauft das Terminal für sich zu eigenen Konditionen.

Zur Agritechnica 2019 ist nun eine kleinere und preisgünstigere Variante dieses Terminals angekündigt, das CCI 800. Es kommt in Frage, wenn vor allem einfachere Bedienungen – durchaus auch auf unterschiedlichen Maschinen – gefragt sind. Der Funktionsumfang entspricht dem den größeren Terminals, nur lässt die Bildschirmgröße z.B. die Darstellung von Applikationszonen kaum zu.

Auf den Markt kommen soll auch das Zusatzbediengerät A3, das auf der letzten Agritechnica als Studie gezeigt wurde. Dieser Isobus-Joystick arbeitet mit einem Berührungs-Bildschirm statt der üblichen Tasten, bei dem die Finger über einen austauschbaren Rahmen zu den acht bis zehn Tasten mit Piktogrammen geführt werden. Wahrscheinlich braucht ein erfahrener Fahrer diese Erleichterung nicht wirklich, aber es soll ja auch andere geben.