Frühere Belegung der Jungsauen bringt Vorteile

 

CEVA Tiergesundheit GmbH. Der Tierarzneimittelhersteller stellt mit Altrenogest den Schweinehaltern ein Verfahren zur Verfügung, mit dem sich das Abferkelmanagement im Betrieb deutlich optimieren lässt. Altrenogest ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Gestagene. Die Anwendung bei Jungsauen ist bereits im Mehrwochen-Rhythmus etabliert. Klare Vorteile zeigen sich aber auch bei der Anwendung im 1-Wochen-Rhythmus.
Mit Altrenogest können Jungsauen termingenau belegt und in die Altsauengruppe integriert werden. Untersuchungen unter Praxisbedingungen belegen, dass diese Maßnahme im 1-Wochen-Rhythmus bei Jungsauen zu besseren Herdenleistungen und damit zu mehr Wirtschaftlichkeit in der Ferkelproduktion führt. Die Belegung erfolgte um einen Tag früher als bei den Altsauen. Daraus ergab sich eine um einen Tag verlängerte Säugezeit. Das kommt den Jungsauen zugute, denen mehr Zeit für die Rückbildungsprozesse des Fortpflanzungstraktes bleibt. Die Chance für eine erfolgreiche Erstbesamung nach dem Absetzen erhöht sich. Die Jungsauen erzielten im ersten Wurf mit 14,6 insgesamt geborenen (IGF) und 13,4 lebend geborenen Ferkeln (LGF) sehr gute Ergebnisse.
In der Summe führen die positiven Effekte der Brunst-synchronisation allgemein und im speziellen durch den Einsatz von Altrenogest im 1-Wochen-Rhythmus bei Jungsauen
. zu einer deutlichen Arbeitserleichterung inklusive einfacherer Brunstkontrolle der Jungsauen.
. zur optimalen Auslastung vorhandener Platzkapazitäten im Wartebereich und Abferkelstall.
. zum Ausnutzen des genetischen Leistungspotentials der Sauen, d.h. hohe Ferkelzahlen.
. zur kontinuierlichen Produktion und damit verbunden zur effektiven Nutzung der Arbeitskräfte.
. zur Absicherung der Tiergesundheit (Stichwort Rein-Raus-Verfahren).