Abdrehen war gestern

 

Väderstad. Eigentlich sät man ja keine kg/ha, sondern Körner pro Quadratmeter. Mit dem Satgutsensor „SeedEye“ will Väderstad ab Herbst 2016 dem Landwirt ermöglichen, diese Größe direkt vom Schlepper aus einzustellen und zu kontrollieren. Die traditionelle Abdrehprobe gehört damit der Vergangenheit an.
Das Ganze funktioniert über Sensoren, die in den einzelnen Saatgutschläuchen positioniert sind und mit Infrarotlicht bestrahlt werden. Wird ein Korn durch diese Lichtschranke geblasen, registriert der Sensor die Unterbrechung.  Störungen werden optiisch und akustisch angezeigt. Die Genauigkeit für Weizen und Raps gibt Väderstad mit 98-99% an. Sie ist damit besser als die Berechnung des Saatgutgewichtes.
Über den Preis – immerhin ist pro Säschar ein Sensor erforderlich – lässt sich Väderstad noch keine Angaben entlocken.