Tierwohl: Wir müssen uns nicht verstecken

Geht es unseren Kühen gut? Diese Frage beschäftigt die Gesellschaft. Sie beantwortet sie gerne mit »nein«, während Landwirte reflexartig widersprechen. Im Rahmen »QM-Nachhaltigkeitsmoduls Milch« wurden verschiedene Merkmale systematisch untersucht. Tomke Lindena und Julia Johns stellen das Modul vor und zeigen die Ergebnisse aus dem Bereich Tierwohl.

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Kupierverzicht: Warum funktioniert es in Schweden?

Der Verzicht auf das Schwanzkupieren bei Schweinen ist europaweit eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Tatsächlich gilt in einigen Ländern aber schon seit vielen Jahren ein Kupierverbot, so zum Beispiel in Schweden. Können wir uns mit Blick auf die Haltung dort etwas abgucken? Zum Teil, sagt Eckhard Meyer.

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Meinung: Ein Kodakmoment?

Milch- und Fleischersatz. Liebe Tierhalter, kennen Sie den »Kodakmoment«? Der bezeichnet einen Punkt, an dem disruptive Technologien einen Bereich übernehmen. Ohne dass die bisherigen Akteure die neuen Entwicklungen als Gefahr für ihr Geschäftsmodell erkannt haben. Eben wie Kodak die digitale Fotografie nicht als Bedrohung für sein Filmgeschäft wahrgenommen hat. Was das mit uns zu tun hat? Möglicherweise steht auch Landwirten ein »Kodakmoment« bevor. Auch wir als DLG-Mitteilungen haben den Markt für Milch- und Fleischersatz bisher als Nische eingestuft. Selbst in diesem Heft berichten wir über eine entsprechende Studie der INGBank. Aber wiegen wir uns da nicht in falscher Sicherheit, weil es so schwer in unser Weltbild passt?

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Düngerausbringung: Technik für mehr Effizienz

Durch die neue Düngerverordnung steht bei vielen Landwirten die übliche Praxis auf dem Prüfstand.  Neue technische Entwicklungen dazu sind:

  • die Ermittlung des Düngebedarfs z.B. über Satelliten,

  • eine exakte Dosierung der Menge von Mineraldünger und Gülle,

  • die Platzierung von Mineraldünger und Gülle möglichst nah an der Pflanze, z.B. über Strip Till-Verfahren oder Unterfußdüngung

  • und nicht zu vergessen eine genaue Einstellung des Düngerstreuers, Teilbreitenschaltung und erfassen des Streubildes, was heute schon automatisiert erfolgen kann. 

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Herbizidresistenz: Es hapert an der Konsequenz

Zur Reduzierung der Resistenzproblematik werden in Zukunft weniger Wirkstoffe zur Verfügung stehen. Die meisten nicht chemischen Maßnahmen zeigen allerdings weniger stabile »Wirkungsgrade« als effektive Herbizide. Zudem sind sie deutlich stärker von der Witterung und den Standortbedingungen abhängig. Dies fordert den Landwirten viel Flexibilität ab. Wo liegen die wirksamsten Hebel?

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Düngeverordnung: Was jetzt gilt

Um wirtschaftliche Verluste zu vermeiden, müssen die Landwirte vor allem in den roten Gebieten gravierende Änderungen in den Anbausystemen vornehmen. Vorrangig sollte die Fruchtfolge in eine Fruchtwechselfolge umgestellt werden. Auf schwächeren Standorten muss der Weizen möglichst Roggen oder Triticale weichen. Die Bodenbearbeitung muss intensiviert, die Düngung effizenter werden. Und das ist nur ein Teil der Möglichkeiten, um mit den neuen Vorschriften fertig zu werden.

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Digitalisierung: Wo stehen wir in der Praxis?

Diskussionen über Digitalisierung enden nicht selten im Schwarz-Weiß, weil jeder etwas anderes darunter versteht. Deshalb hilft eine grobe Einordnung verschiedener Anwendungen in drei Kategorien: Smart Farming, Precision Farming und Farming 4.0.
Im Bereich der Automatisierung sind viele Anwendungen in der Praxis inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden. Die teilflächenspezifische Bewirtschaftung (Precision Farming) geht einen Schritt weiter. Sie erfordert Intelligenz« und pflanzenbauliches Verständnis. Hier hat sich in der Vergangenheit leider gezeigt, dass die technischen Entwicklungen oft schneller waren als das agronomische Wissen und die Beratung. Und beim Thema Vernetzung und Datentransfer muss sich definitiv noch einiges tun.

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Ackerbau-Trends. Wie Experten die Zukunft sehen

Wo stellen sich im Ackerbau und speziell beim Weizen die größten Herausforderungen? Wo liegen die Lösungsansätze? Das haben wir die Teilnehmer des DLG-Weizenvergleichs gefragt. Hier ihre Antworten.

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Trockenheit. So steigen Sie in die Beregnung ein

Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Wasser ist zwar teuer, aber die Bewässerung lohnt sich trotzdem. Ekkehard Fricke sagt, wie Sie auch jetzt noch an Wasserrechte kommen und rechnet anhand niedersächsischer Versuche vor, ob sich das überhaupt lohnt.

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Lebensmitteleinzelhandel. Höhere Preise sind ein Wunschtraum

Angebotspreise des Handels sind unmoralisch, wenn hochwertige Lebensmittel quasi verramscht werden. Dass sich aber an der Preispolitik des LEH – allen Forderungen zum Trotz – wenig ändern wird, zeigt ein Blick hinter die Kulissen.

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Bodenmarkt. "Mehr Regulierung ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich"

Einige Landesagrarminister wollen mit einem Agrarstrukturgesetz das Vordringen landwirtschaftsfremder Investoren eindämmen. Ein komplexes Thema mit vielen Rechtsgebieten, auf die der politische Druck deutlich gestiegen ist, erklärt Götz Gärtner im Interview.

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Interview. Wie viel Internet brauchen wir wirklich?

Viele Landwirte in Deutschland sind mit ihrer Internet-Anbindung unzufrieden. Im Zuge des 5G-Ausbaus wird daher die Forderung nach einer flächendeckenden und leistungsstarken Netzabdeckung immer lauter. Doch brauchen wir tatsächlich auf jedem Hektar schnelles Internet? Ein Gespräch mit Dr. Martin Kunisch, Hauptgeschäftsführer KTBL e.V.

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Erträge. Was war los mit dem Raps?

Auf den Raps ist kaum mehr Verlass. Nach 2018 enttäuschten nun auch in diesem Jahr vielerorts die Erträge. Wir haben einige Stimmen zu Ursachen und Lösungsansätzen eingefangen.

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Junge DLG. Next Level Farming

Unter dieser Überschrift stand die Jahrestagung der Jungen DLG in Kiel. Beim Ideenwettbewerb konnten sich Start-ups in einem kurzen Pitch präsentieren. Wir zeigen die interessantesten Konzepte.

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Interview. "Die neuen Anpassungen zur Düngeverordnung sind eine große Chance für gute Landwirtschaft"

Das BMEL hat in den letzten Januartagen angekündigt, auf Druck der EU-Kommission die DüV von 2017 so anzupassen, dass sie voraussichtlich den formulierten Anforderungen zur Einhaltung der Nitratrichtlinie seitens der EU-Kommission entsprechen dürfte.

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Interview: "Kommunikation lohnt sich doch!"

Seit Jahren redet die Agrarbranche davon, wie wichtig Kommunikation sei. Aber wo bleiben die Erfolge? Wir müssen die bisherigen Strategien kritisch hinterfragen, empfiehlt unser Gesprächspartner Manuel Ermann.

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Die Biene und das Glyphosat

Glyphosat galt bisher als ungiftig für Menschen und Tiere. US-Wissenschaftler haben jetzt eine Immunschwäche bei Bienen festgestellt, ausgelöst durch Kontakt mit dem Wirkstoff Glyphosat. Was steckt dahinter?

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Stoppeln bearbeiten bei anhaltender Trockenheit

Wie soll man die Getreide- und Rapsstoppeln bearbeiten? Wo ist eine tiefe Lockerung nötig? Wie gehen Sie Ungräser an? Berthold Ilgen diskutiert die anstehen Fragen der Bodenbearbeitung.

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Gentechnik oder nicht?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am heutigen Mittwoch mit einem Grundsatzurteil entschieden, dass Verfahren wie CRISPR/Cas als Gentechnik einzustufen sind. Aus fachlicher Sicht ist diese Entscheidung äußerst fragwürdig, wie ein Beitrag von Thomas Miedaner zeigt.

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Eiweißversorgung. Getreide wird oft unterschätzt

Eiweißstrategien oder "heimisches Eiweiß" – damit ist immer der Ersatz importierten Sojaschrots durch Erbsen, Ackerbohnen oder Rapsschrot gemeint. Dabei kommt mehr als die Hälfte des Proteins in den Futtertrögen aus der EU, vor allem aus Getreide.

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Trends. Chancen für den Weizen

Die weltweit größeren Weizenernten resultieren nicht aus einer Flächenausdehnung, sondern ausschließlich aus dem Ertragszuwachs. Damit steigen die Ernterisiken – aber auch die Preischancen. Das gilt in noch größerem Maße für die Gerste.

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Haltung. Was Tierwohl kostet

Einstreu, Gummimatten, Außenklimazugang und mehr Platz – Vorschläge, wie sich das Tierwohl im Schweinestall erhöhen ließe, gibt es jede Menge. Wie viel müsste Schweinefleisch kosten, damit diese Maßnahmen bezahlbar sind? Angela Ester-Heuing und Jan-Henning Feil haben nachgerechnet.

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Geldbeschaffung. Von der Masse finanziert

Sie haben eine findige Geschäftsidee, aber nicht das nötige Startkapital? Vielleicht sollten Sie dann einmal über Crowdfunding nachdenken. Die Geldgeber aus dem Netz investieren in Projekte, Ideen oder Unternehmen – auch in der Landwirtschaft.

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Digitalisierung. Trial and Error

Was der Thermomix mit Ackerbau zu tun hat? Eine ganze Menge, findet Katrin Rutt, nachdem sie den Kongress "Farm & Food" 4.0 besucht hat.

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