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title: Split-Nursing. Weniger Konkurrenz für kleine Ferkel
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description: In großen Würfen ist die lebenswichtige Kolostralmilch ein knappes Gut. Geteiltes Säugen – auch Split-Nursing genannt – soll dafür sorgen, dass schwache Ferkel ihren Anteil abbekommen. Eckhard Meyer zeigt, ob sich dadurch die Startchancen für die Kleinsten verbessern lassen.
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date: 2026-06-15
modified: 2026-09-22
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.utf8,de-DE
author:
  - Dr. Eckhard Meyer
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# Split-Nursing. Weniger Konkurrenz für kleine Ferkel

- [ Betriebszweig Schwein ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebszweig-schwein "Betriebszweig Schwein")
- [ Tierhaltung ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/tierhaltung "Tierhaltung")

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   15. Juni 2026    Split-Nursing. Weniger Konkurrenz für kleine Ferkel
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 In großen Würfen ist die lebenswichtige Kolostralmilch ein knappes Gut. Geteiltes Säugen – auch Split-Nursing genannt – soll dafür sorgen, dass schwache Ferkel ihren Anteil abbekommen. Eckhard Meyer zeigt, ob sich dadurch die Startchancen für die Kleinsten verbessern lassen.

Fair geht es am Gesäuge einer Sau nicht zu. Es gilt das Recht des Stärkeren. In großen Würfen mit einem hohen Anteil untergewichtiger Ferkel kommt es daher zu einer ungleichmäßigen Verteilung des Kolostrums. Anders als bei der »reifen« Milch, die mit der Anzahl gesäugter Ferkel steigt, ist die Menge an Kolostralmilch bei Sauen mit 1,5 bis 4,5 kg mehr oder weniger genetisch festgelegt. Jedes Ferkel benötigt davon mindestens 250, besser 300 g, um optimal versorgt zu sein.

Schwache Ferkel sind doppelt benachteiligt
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Bei dem heute erreichten Fruchtbarkeitsniveau gilt es also, die gegebene Kolostralmilchmenge so zu verteilen, dass sie für alle Ferkel die notwendige »Lebensversicherung« für die ersten Lebenstage sein kann.

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