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title: Kommentar. Regenerative Landwirtschaft
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description: "Jeder spricht über dieses vermeintlich umweltfreundliche und nachhaltige Ackerbaukonzept. Einige Branchenvertreter versprechen sich davon sogar einen neuen Ansatz für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft. Dem Landwirt winke zudem mehr Flexibilität im Vergleich zum Ökolandbau. Aber worum geht es bei regenerativer Landwirtschaft eigentlich?"
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date: 2024-02-27
modified: 2025-06-10
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.utf8,de-DE
author:
  - Anne Ehnts-Gerdes
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# Kommentar. Regenerative Landwirtschaft

- [ Ackerbau ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/ackerbau "Ackerbau")
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   27. Februar 2024    Regenerative Landwirtschaft. Haben unsere Böden das nötig?
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 Jeder spricht über dieses vermeintlich umweltfreundliche und nachhaltige Ackerbaukonzept. Einige Branchenvertreter versprechen sich davon sogar einen neuen Ansatz für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft. Dem Landwirt winke zudem mehr Flexibilität im Vergleich zum Ökolandbau. Aber worum geht es bei regenerativer Landwirtschaft eigentlich?

          ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Autoren/Anne_Ehnts-Gerdes.png)    Ersteller: DLG-Mitteilungen  Anne Ehnts-Gerdes

> Regenerativ ist aus vielerlei Hinsicht »sexy«. Fitte Böden erreicht man aber auch anders.

Im Kern um den Boden – seine Nichtbearbeitung, eine vielfältige Fruchtfolge und durchgehende Bodenbedeckung. Hält man das zwei bis fünf Jahre konsequent durch, soll der Boden zu seiner vollen Funktionalität und Fruchtbarkeit zurückfinden.

Doch geht es unseren Ackerböden tatsächlich so schlecht? Die richtige Antwort darauf ist »Jein«. Nach der jüngsten Bodenzustandserhebung haben sich Humusgehalt, Schadverdichtung und Bodenerosion nicht maßgeblich verschlechtert. Und laut European Conservation Agriculture Federation (ECAF) werden bereits mehr als 40 % der hiesigen Anbaufläche konservierend bewirtschaftet. Andererseits sind laut Umweltbundesamt (UBA) bis zu 20% der Ackerböden schadverdichtet, und bei der Hälfte gilt ihre Struktur in 30 bis 60 cm Tiefe als ungünstig. Zudem verlieren wir laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) jährlich 1 bis 20 t Boden/ha durch Wasser- sowie bis zu 45 t/ha durch Winderosion. Dagegen stehen nur rund 1 t/ha/Jahr Bodenneubildung.

Unterm Strich muss man konstatieren: Unsere Böden haben mehr Aufmerksamkeit nötig. Aber es ist egal, ob Sie es ökologisch, konventionell oder regenerativ nennen: Die Werkzeuge für fitte Böden sind am Ende die gleichen. Sie müssen das wählen, was bei Ihnen am besten funktioniert.

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               ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/24-2/AdobeStock_417556801_Editorial_Use_Only.jpeg)

- [ Weltspiegel ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/weltspiegel "Weltspiegel")

   15. Februar 2024     [ Stilllegung. Viel Lärm um ziemlich wenig ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/stilllegung-viel-laerm-um-ziemlich-wenig "Stilllegung. Viel Lärm um ziemlich wenig")
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Eine Freigabe der Stilllegung höhlt den Artenschutz aus? Welch ein Unfug! Sie ist vielmehr eine Chance für guten Ackerbau. Ein Kommentar von unserem Korrespondenten Thomas Preuße.

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- [ Agrarpolitik ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/agrarpoltik "Agrarpolitik")

   13. Februar 2024     [ GLÖZ-8-Verpflichtung. DBV fordert zügige Entscheidung und Klarheit bis spätestens Ende Februar ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/gloez-8-verpflichtung-dbv-fordert-zuegige-entscheidung-und-klarheit-bis-spaetestens-ende-februar "GLÖZ-8-Verpflichtung. DBV fordert zügige Entscheidung und Klarheit bis spätestens Ende Februar")
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Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, erwartet jetzt eine zügige Entscheidung der Bundesregierung zur heute im europäischen Amtsblatt veröffentlichten Durchführungsverordnung (EU) 2024/587 zur geänderten Möglichkeit für die Erfüllung der sogenannten GLÖZ-8-Verpflichtung (nichtproduktive Flächen und Landschaftselemente) im Zuge der diesjährigen GAP-Förderung.

               ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/23-12/DLG1223_08_Subvention_Artenvielfalt_-ID97061.jpg)

- [ Weltspiegel ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/weltspiegel "Weltspiegel")

   05. Dezember 2023     [ Agrarpolitik: Nach der Reform ist vor der Reform – aber wie? ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/agrarpolitik-nach-der-reform-ist-vor-der-reform-aber-wie "Agrarpolitik: Nach der Reform ist vor der Reform – aber wie?")
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»Öffentliches Geld (nur) für öffentliche Leistungen« – das ist seit Jahren die Zauberformel, um Agrarprämien der Gesellschaft (dem Steuerzahler) gegenüber zu begründen. Die aktuelle Anpassung der Ökoregeln zeigt jedoch und nicht zum ersten Mal, wie schwierig das in der Praxis ist.