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title: "Rapspreise. Wie lange hält der Höhenflug?"
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description: "Während die Schätzung für die Rapsernte in der EU zuletzt weiter gekürzt wurde, ging es bei den großen Exporteuren aufwärts. Den Notierungen in der EU tut das keinen Abbruch, im Gegenteil: Am Terminmarkt wird die Ölsaat bis zur Ernte 2027 bei mehr als 550 €/t gehandelt. Das spricht für fortgesetzte Knappheit. Was steckt dahinter?"
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date: 2026-10-01
modified: 2026-09-29
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.UTF-8
author:
  - Markus Wolf
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# Rapspreise. Wie lange hält der Höhenflug?

- [ Agrarpolitik ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/agrarpoltik "Agrarpolitik")
- [ Markt ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/markt "Markt")
- [ Welternährung ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/welternaehrung "Welternährung")

              ![Luftbild Rapsernte](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_DLG1026_71_Tyler_Olson_AdobeStock_36257068_194558b232.jpg)   In Kanada haben die Behörden ihre Flächen- und Ertragsprognosen in den vergangenen Monaten stetig erhöht, sodass nun beinahe rekordhohe 22 Mio. t Raps in Aussicht stehen.  Ersteller: Garmon Quelle: stock.adobe.com

   01. Oktober 2026    Rapspreise. Wie lange hält der Höhenflug?
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 Während die Schätzung für die Rapsernte in der EU zuletzt weiter gekürzt wurde, ging es bei den großen Exporteuren aufwärts. Den Notierungen in der EU tut das keinen Abbruch, im Gegenteil: Am Terminmarkt wird die Ölsaat bis zur Ernte 2027 bei mehr als 550 €/t gehandelt. Das spricht für fortgesetzte Knappheit. Was steckt dahinter?

Die Schätzungen für die Rapsernte in der EU sind in den vergangenen Tagen noch einmal etwas nach unten korrigiert worden. Stellvertretend dafür steht die Erwartung der EU-Kommission, die zuletzt weitere dürrebedingte Ertrag­sverluste (vor allem in Deutschland) in die Rechnung aufnahm und die gemeinschaftsweite Ernte 2026 bei Redaktionsschluss auf 19,4 Mio. t bezifferte. Statt des noch Ende Mai unterstellten Anstiegs um 0,7 Mio. t stellt Brüssel im Jahres­vergleich nun also einem Rückgang in gleicher Größen­ordnung in Aussicht. Die Annahmen privater Analyse­häuser reichen näher an 20 Mio. t heran, aber auch sie gehen damit von einem mal mehr, mal weniger merklichen Minus gegenüber dem Vorjahr aus.

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Für die kommenden Tage sind teils sehr hohe Temperaturen für Ende Februar hervorgesagt. Somit dürften die ersten Schädlinge die Rapsbestände bedrohen. Denn die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass zusammen mit dem früheren Vegetationsstart auch der Zuflug von Stängelrüsslern im Raps früher beginnt. Bereits erste warme Tage im Februar von über 12 °C können zu ersten Zuflügen führen. So geschehen in 2024 um den 15.02. in Mitteldeutschland. Lesen Sie mehr dazu von Hanse-Agro.