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title: Meinung Fleischverzehr. Gute Nachrichten
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description: Nach dem Absturz des Fleischkonsums durch die Corona-Pandemie und einem Tiefstand des Pro-Kopf-Verzehrs von 52,8 kg in 2022 ging es nun das dritte Jahr in Folge wieder aufwärts. Ein Zuwachs von 1,4 kg allein 2025 (54,9 kg/Kopf) zeigt, dass sich dieser Trend verfestigt.
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date: 2026-05-03
modified: 2026-05-13
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.UTF-8
author:
  - Christin Benecke
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# Meinung Fleischverzehr. Gute Nachrichten

- [ Meinung ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/meinung "Meinung")

   03. Mai 2026    Meinung Fleischverzehr. Gute Nachrichten
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 Nach dem Absturz des Fleischkonsums durch die Corona-Pandemie und einem Tiefstand des Pro-Kopf-Verzehrs von 52,8 kg in 2022 ging es nun das dritte Jahr in Folge wieder aufwärts. Ein Zuwachs von 1,4 kg allein 2025 (54,9 kg/Kopf) zeigt, dass sich dieser Trend verfestigt.

          ![Portrait Chrisitin Benecke](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Redaktion/0118_Benecke.jpg)   Christin Benecke

> Der Abgesang auf den Fleischverzehr kann erst mal eingestellt werden.

**Fleischverzehr.** Geflügelfleisch ist mit + 1 kg analog zum langfristigen Trend der große Gewinner. Die gute Nachricht für Schweine- und Rinderhalter ist aber: Die Lage hat sich stabilisiert, der Abwärtstrend ist eindeutig gebrochen. In Zeiten politischer Unsicherheiten – gerade für Schweinehalter – immerhin eine Größe, mit der man kalkulieren kann. Insbesondere die Schweinebranche wähnte sich auch mit Blick auf den Verbrauch auf einem sinkenden Schiff. Doch die Statistik zeigt ein anderes Bild: Der Abgesang kann erst mal eingestellt werden.

Natürlich war das Verbrauchsniveau vor zehn Jahren ein ganz anderes: Im Vergleich zu heute wurden damals pro Kopf 8 kg Fleisch mehr konsumiert. Interessant ist aber, dass sich in letzter Zeit etwas ändert. So ging kürzlich eine Studie aus Schweden durch die Medien, die einen möglichen positiven Effekt von Fleischkonsum bei der Prävention von Demenz in den Raum stellte. Man mag von solchen Studien halten, was man will (es wird ja ständig eine neue Sau durchs Dorf getrieben ...). Aber dass die vielfach gepflegte Assoziation Fleisch bedeutet ungesund auch medial nicht mehr ganz so stark verfängt wie noch vor ein paar Jahren, ist spürbar. Und das gilt ganz besonders für junge Menschen – man schaue sich nur den Proteinhype an, von dem sicher auch das Image von Fleisch profitiert. Das verbessert die Perspektive für Zukunftsbetriebe.

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- [ Betriebszweig Schwein ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebszweig-schwein "Betriebszweig Schwein")

   06. Mai 2026     [ Ferkellücke. ITW-Fleisch könnte Mangelware werden ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/ferkelluecke-itw-fleisch-koennte-mangelware-werden "Ferkellücke. ITW-Fleisch könnte Mangelware werden")
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Ab 2027 gilt die ITW-Kennzeichnung nur noch für Fleisch von Tieren, die ab Geburt nach den Kriterien gehalten wurden. Mäster, die bisher keine entsprechenden Ferkel bezogen haben, müssen sich neu orientieren – oder aussteigen. Betroffen ist etwa die Hälfte der ITW-Schlachtschweine.

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   30. September 2025     [ Klimaplattform Fleisch. CO2-Bilanz für die Mast ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/klimaplattform-fleisch-co2-bilanz-fuer-die-mast "Klimaplattform Fleisch. CO2-Bilanz für die Mast")
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Daten zum Klimagasausstoß werden immer wichtiger. Europäische und nationale Regelungen fordern Emissionsminderungen und die Unternehmen brauchen valide CO2-Daten – auch aus den vorgelagerten Produktionsstufen wie beispielsweise der Landwirtschaft – für ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung.

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   11. Februar 2024     [ Bio-Fleisch: Die Lieferketten sind der Flaschenhals ](https://www.dlg-mitteilungen.de/media/podcast/bio-fleisch-die-lieferketten-sind-der-flaschenhals "Bio-Fleisch: Die Lieferketten sind der Flaschenhals")
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Während der allgemeine Schweinemarkt in Deutschland in einer tiefen Krise steckt, erlebt der Bio-Fleischmarkt einen Aufschwung – allerdings von sehr niedrigem Niveau kommend. An welcher Stelle in der Verarbeitungskette es hapert und was die Entwicklungen im konventionellen Bereich damit zu tun haben, diskutieren Conrad Thimm und Gustav Alvermann mit Jürgen Hansen, Berater für Biofleisch-Lieferketten und Marcus Wewer von Rewe.