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title: Meinung. Kein gemeinsames Ziel
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description: Wertschöpfungskette. Vor einigen Wochen wurden – unter anderem von Tönnies und Westfleisch – mal wieder die Abrechnungsmasken für Schlachtschweine geändert. Dass so einseitige Umgestaltungen der Bezahlgrundlage meist nicht zugunsten der Mäster ausfallen, überrascht wenig.
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date: 2024-08-21
modified: 2025-06-09
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.utf8,de-DE
author:
  - Christin Benecke
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# Meinung. Kein gemeinsames Ziel

- [ Betriebszweig Schwein ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebszweig-schwein "Betriebszweig Schwein")
- [ Meinung ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/meinung "Meinung")
- [ Tierhaltung ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/tierhaltung "Tierhaltung")

   21. August 2024    Kommentar. Kein gemeinsames Ziel
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 Wertschöpfungskette. Vor einigen Wochen wurden – unter anderem von Tönnies und Westfleisch – mal wieder die Abrechnungsmasken für Schlachtschweine geändert. Dass so einseitige Umgestaltungen der Bezahlgrundlage meist nicht zugunsten der Mäster ausfallen, überrascht wenig.

          ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Autoren/Redaktion/0118_Benecke.jpg)   Christin Benecke

> Die Änderung der Masken macht es noch schwerer, aufs Kupieren zu verzichten.

Zwar ist es bei der derzeitigen Kostenkonstellation durchaus wirtschaftlich, die von den Schlachtunternehmen forcierten höheren Schlachtgewichte mitzugehen. Insbesondere fleischärmere Tiere werden aber durch die gleichzeitige Anhebung der Magerfleischbasis von 59 auf 60 % abgestraft.

**Sehr viel schwerer als der unmittelbare wirtschaftliche Nachteil** für die Mäster wiegt allerdings, dass die Schlachtunternehmen mit ihrer Preispolitik künftig noch stärker als bisher magere Zuchtlinien bevorzugen. Vor dem Hintergrund, dass die Branche eher kurz- als langfristig einen Verzicht auf das Schwanzkupieren umsetzen muss, ist das ein Schritt in die völlig falsche Richtung. Denn fleischreiche Genetiken fallen hier mit besonders großen Problemen auf. Unter diesen Vorgaben haben Ferkelerzeuger und Mäster keine Chance, beim Kupierverzicht erfolgreich zu sein. Doch damit ein Wechsel hin zu »ringelschwanztauglichen« Zuchtlinien überhaupt möglich wird,
braucht es eine Abstimmung entlang der gesamten Kette. Die isolierten wirtschaftlichen Interessen einzelner Akteure sind hier kein guter Ratgeber. Eine Optimierung an dieser Stelle scheint tatsächlich nur in der Integration möglich, mit einem gemeinsamen Ziel: die gesamte Rentabilität erhöhen und gleichzeitig das Beste für das Tierwohl zu erreichen.

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- [ Agrarpolitik ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/agrarpoltik "Agrarpolitik")

   02. August 2024     [ Schweineproduktion Niederlande. Bezahlter Ausstieg im großen Stil ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schweineproduktion-niederlande-bezahlter-ausstieg-im-grossen-stil "Schweineproduktion Niederlande. Bezahlter Ausstieg im großen Stil")
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Kostendruck, Planungsunsicherheit beim Tierwohl und hohe Umweltanforderungen – die Herausforderungen der Schweinehalter in den Niederlanden ähneln denen hierzulande. Überdies greift der Staat durch Rauskaufprogramme stark in die Strukturen ein. Die Konditionen sind so attraktiv, dass auch »Zukunftsbetriebe« aussteigen.

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- [ Betriebszweig Schwein ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebszweig-schwein "Betriebszweig Schwein")

   04. Juli 2024     [ Schweineställe. Für die Zukunft gewappnet ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schweinestaelle-fuer-die-zukunft-gewappnet "Schweineställe. Für die Zukunft gewappnet")
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Jochen Meyer wollte lieber jetzt in mehr Tierwohl investieren als noch weiter auf sichere Rahmenbedingungen zu warten. Er hat an seinen Maststall einen Auslauf angebaut und auf Großgruppen umgestellt. Möglich war das auch durch die Ringelschwanzprämie.

               ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/24-5/DLG0524_48_Schweine_fressen_21-ID48570_agrarfoto.jpg)

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   30. April 2024     [ Schweinefütterung. Dreh- und Angelpunkt bleibt die Effizienz ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schweinefuetterung-dreh-und-angelpunkt-bleibt-die-effizienz "Schweinefütterung. Dreh- und Angelpunkt bleibt die Effizienz")
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Im Zuge der Tierwohldiskussion schien es zwischendurch eher verpönt, auf Effizienz zu setzen. Intensiv erzeugte Produkte verursachen aber vergleichsweise wenig CO2-Emissionen. Das sollte mehr in den Fokus gerückt werden, meint Eckhard Meyer.