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title: "Kastration. Isofluran: In der Praxis etabliert"
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description: Nach dem Ende der betäubungslosen Ferkelkastration waren die Vorbehalte gegenüber den beiden Alternativen groß. Nach fünf Jahren sind die bei uns zulässigen Verfahren aus den Kinderschuhen heraus. Eckhard Meyer berichtet von den Erfahrungen.
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date: 2026-02-23
modified: 2026-05-04
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.utf8,de-DE
author:
  - Dr. Eckhard Meyer
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# Kastration. Isofluran: In der Praxis etabliert

- [ Betriebszweig Schwein ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebszweig-schwein "Betriebszweig Schwein")
- [ Tierwohl ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/tiewohl "Tierwohl")

              ![Ferkel werden zum Kastrieren in Narkose gelegt](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/_processed_/1/4/csm_DLG0326_70_AdobeStock_380350465_Countrypixel_43d43d6165.jpg)   Die Kastration unter Isoflurannarkose ist das gängige Verfahren in der Praxis.  Ersteller: Countrypixel Quelle: stock.adobe.com

   23. Februar 2026    Kastration. Isofluran: In der Praxis etabliert
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 Nach dem Ende der betäubungslosen Ferkelkastration waren die Vorbehalte gegenüber den beiden Alternativen groß. Nach fünf Jahren sind die bei uns zulässigen Verfahren aus den Kinderschuhen heraus. Eckhard Meyer berichtet von den Erfahrungen.

Der überwiegende Teil der Eberferkel in Deutschland wird weiterhin kastriert – obwohl das seit 2021 nur noch unter vollständiger Schmerzausschaltung erfolgen darf. Es fehlt an Absatzmöglichkeiten für intakte Eber oder Immunokas­traten. Ihr Anteil beträgt nur 15 bzw. 5 % aller Schlachtschweine. Die meisten Betriebe müssen daher ein Narkoseverfahren einsetzen.

**Dafür gibt es zwei Alternativen:** Die Injektionsnarkose mit Ketamin und Azaperon (Stressnil) sowie die Inhalationsnarkose mit Isofluran. Dabei ist die Injektionsnarkose einem Tierarzt vorbehalten – das kann in größeren Betrieben eine gute und auch kostengünstige Option sein. Betrieben, die weiterhin selber kas­trieren wollen, bleibt nur der Einsatz des Narkosegases Isofluran.

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### Mehr zum Thema

Ausführlichen Erfahrungsbericht nach fünf Jahren Kastration unter Isoflurannarkose plus Hinweise zum Verfahren der Injektionsnarkose

[PDF-Bericht](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/26-3/5Jahre_Isofluran.pdf)

 Mehr zum Thema
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               ![Sau mit Ferkeln](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/25-6/DLG0625_52_AdobeStock_449936823_Countrypixel.jpg)

- [ Betriebszweig Schwein ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebszweig-schwein "Betriebszweig Schwein")

   27. Juni 2025     [ Schwein. Hilft die Zucht auf kurze Schwänze? ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schwein-hilft-die-zucht-auf-kurze-schwaenze "Schwein. Hilft die Zucht auf  kurze Schwänze?")
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Nicht ohne Grund ist das Kupieren der Schwänze bei Schweinen noch gängige Praxis. Das Risiko für tierschutzrelevante Beißausbrüche sinkt dadurch erheblich. Ob es möglich wäre, Schweine mit kürzeren Schwänzen zu züchten, beleuchtet Steffen Hoy.

               ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/24-4/Schweine.jpg)

- [ Betriebsführung ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebsfuehrung "Betriebsführung")

   27. März 2024     [ Agrarstruktur. Jeder siebte Schweinehalter gibt auf ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/agrarstruktur-jeder-siebte-schweinehalter-gibt-auf "Agrarstruktur. Jeder siebte Schweinehalter gibt auf")
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Zum Stichtag 1. März 2023 gab es in Deutschland rund 161.700 landwirtschaftliche Betriebe mit Viehhaltung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach endgültigen Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2023 mitteilt, ging die Zahl der viehhaltenden Betriebe zwischen 2020 und 2023 um etwa 4 Prozent zurück. Der Anteil landwirtschaftlicher Betriebe mit Tierhaltung betrug 63 (2020: 64) Prozent.

               ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/24-3/DLG0324_68_lpx_00159523.jpg)

- [ Betriebszweig Schwein ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebszweig-schwein "Betriebszweig Schwein")

   26. März 2024     [ Kastration. Impfen ist gut fürs Klima ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/kastration-impfen-ist-gut-fuers-klima "Kastration. Impfen ist gut  fürs Klima")
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Die Immunokastration hat keine Nachteile für die Qualität der Erzeugnisse. Auch die häufig befürchtete Streuung der Schlachtleistung ist nicht nachweisbar. Vielmehr verbessert sie die CO2-Bilanz von Schweinefleisch um bis zu 10 %, zeigen Imme Dittrich und Joachim Krieter.