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title: Für mehr Tierwohl. EDEKA macht den nächsten Schritt
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description: "Im Einsatz für mehr Tierwohl geht der EDEKA-Verbund den nächsten Schritt: Ab Januar 2024 stellt EDEKA relevante Käseartikel der Preiseinstiegsmarke GUT&GÜNSTIG auf die Haltungsform 3 um."
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date: 2024-01-22
modified: 2025-06-10
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.utf8,de-DE
author:
  - Lukas Arnold
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# Für mehr Tierwohl. EDEKA macht den nächsten Schritt

- [ Markt-Trends ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/markt-trends "Markt-Trends")
- [ Nachhaltigkeit ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/nachhaltigkeit "Nachhaltigkeit")
- [ Tierwohl ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/tiewohl "Tierwohl")

              ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/_processed_/1/d/csm_EDEKA_Pressemotiv_GU_UENSTIG_KAESE_HF3_156e70b69f.jpg)    Ersteller: EDEKA-Zentrale  Für mehr Tierwohl: EDEKA-Verbund stellt Käse auf Haltungsform 3 um.

   22. Januar 2024    Für mehr Tierwohl. EDEKA macht den nächsten Schritt
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 Im Einsatz für mehr Tierwohl geht der EDEKA-Verbund den nächsten Schritt: Ab Januar 2024 stellt EDEKA relevante Käseartikel der Preiseinstiegsmarke GUT&GÜNSTIG auf die Haltungsform 3 um.

Auch das zum EDEKA-Verbund gehörende Tochterunternehmen Netto Marken-Discount nimmt an der Umstellung teil. Damit ist der Verbund der erste deutsche Lebens­mittelein­zel­händler, der bei den maßgeblichen Scheiben-, Reibe- und Stück­käse­artikeln der Eigenmarke auf die höhere Haltungsform setzt – und das zum gleich­bleibend niedrigen Preis für Kunden.

**Mit dem Jahresstart baut der EDEKA-Verbund sein Tierwohl-Engagement aus und setzt auf höhere Haltungsformen:** „Mit der Umstellung des Käsesortimen­tes unserer Eigenmarke auf Milch aus der Hal­tungsform 3 nehmen wir im deutschen Lebens­mittelhandel eine Vor­reiterrolle ein und etablieren einen neuen Standard in diesem Sortiment. Wir hoffen, dass wir damit Be­wegung in den Markt bringen und viele Händler unserem Beispiel folgen werden“, so Markus Mosa, Vorstandsvor­sitzender der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG. „Be­sonders wichtig ist uns, dass wir dieses Mehr an Tierwohl im Preiseinstiegssorti­ment unserer Eigenmarke GUT&GÜNSTIG anbieten und das ohne Auf­preis. So ermöglichen wir allen Kundinnen und Kunden ein faires Einkaufserlebnis.“

**EDEKA-Kunden erkennen dank der Haltungsform-Kenn­zeichnung auf den Käseprodukten auf den ersten Blic**k, dass die Milchkühe mehr Bewegungs­flä­che, Kontakt zu Außenklima sowie zusätzliche Weidegang­möglichkeiten haben. Das macht in Sachen Tierwohl einen großen Unter­schied: Künftig werden im EDEKA-Verbund allein für die Käseher­stellung mehr als 300 Millionen Liter Milch unter besseren Aufzuchtbedingun­gen erzeugt – das ist um­gerechnet etwa ein Drittel der Menge an Scheiben-, Reibe- und Stückkäse für EDEKA und Netto Marken-Discount.

**Der Großteil der Artikel unter GUT&GÜNSTIG soll bereits bis März 2024** auf Milch aus höherer Haltungsform umgestellt werden. Weitere Käseprodukte werden in Kürze fol­gen. Um den Bedarf an Milch aus Haltungsform 3 zu decken, arbeitet EDEKA mit nam­haften Lieferanten zusammen. Die Listung der Produkte kann aufgrund der Ver­fügbarkeit der Rohware regional unter­schiedlich ausfallen.

**Weiterer Schritt bei der Umstellung des Eigenmarkensortimentes**
Das Thema Tierwohl ist ein wichtiger Bestandteil der ökologischen und gesell­schaft­li­chen Verantwortung von EDEKA. Um die Haltungsbedingun­gen von Nutztieren in Deutschland zu verbessern, ist der Lebensmittelhändler Grün­dungs­mit­glied und der größte Beitragszahler der Initiative Tierwohl (ITW). Seit 2015 unterstützt der EDEKA-Verbund die ITW und baut seitdem aktiv sein Engagement für die Umstellung des Eigenmarkensortimentes auf höhere Hal­tungs­formen aus. Zum Beispiel stammt mitt­ler­weile über 90 Prozent der Frischmilch aus Haltungsform 3 (Außenklima) und 4 (Pre­mium/ Bio) – mit regionalen Unterschieden. Bei haltbarer Milch der Eigenmarke liegt der Anteil bereits bei etwa 60 Prozent. Weitere Umstellungsschritte seien in Planung.

 Mehr zum Thema
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               ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm_Presse-McPlant-Tasting.jpg.coredownload_c959241e29.jpeg)

- [ Markt-Trends ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/markt-trends "Markt-Trends")

   19. Januar 2024     [ McDonald's setzt auf starke Partnerschaft mit der deutschen Landwirtschaft ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/mcdonalds-setzt-auf-starke-partnerschaft-mit-der-deutschen-landwirtschaft "McDonald's setzt auf starke Partnerschaft mit der deutschen Landwirtschaft")
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McDonald’s Deutschland verkündet auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin seine zukünftige Zusammenarbeit mit der Initiative Tierwohl (ITW). Außerdem zeigt das Unternehmen, wie viele seiner Rohwaren aus Deutschland kommen und bekennt sich als Partner der deutschen Landwirtschaft.

               ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/23-12/DLG1223_44_IMG_3726_Benecke.jpg)

- [ Betriebszweig Schwein ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebszweig-schwein "Betriebszweig Schwein")

   27. November 2023     [ Tierwohlförderung. Lohnt sich ein Antrag? ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/tierwohlfoerderung-lohnt-sich-ein-antrag "Tierwohlförderung. Lohnt sich ein Antrag?")
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Ein Umbau der Schweinehaltung auf höhere Haltungsstufen ist teuer, die Zahlungsbereitschaft beim Verbraucher jedoch gering. Kann die angekündigte Förderung des Bundes diese Lücke schließen? Bernhard Feller gibt einen Überblick.

               ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/23-9/DLG0923_21_nitiroj_AdobeStock_614340066.jpg)

- [ Alternativen ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/alternativen "Alternativen")

   22. September 2023     [ AgriFood-Startups. Was sind die Erfolgsfaktoren? ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/agrifood-startups-was-sind-die-erfolgsfaktoren "AgriFood-Startups. Was sind die Erfolgsfaktoren?")
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Die Agrar- und Ernährungswirtschaft treibt ihre eigene Transformation voran – mit Gründern aus den eigenen Reihen. Trotzdem nehmen die landwirtschaftlichen Betriebe in puncto Startup-Gründung bislang eine eher untergeordnete Rolle ein. Sibylle Gerlach und Jan-Henning Feil zeigen die Zusammenhänge in der deutschen AgriFood-Startup-Szene auf.