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title: EU-Kommission. Neue Vision für die Landwirtschaft
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description: "Bereits mit dem Amtsantritt der neuen Kommission wurde sie angekündigt, nun ist sie veröffentlicht: \"A vision for Agriculture and Food\" - die EU-Version für die Landwirtschaft bis 2040. Das Ziel: Eine wirtschaftlich stark, nachhaltige und gerechte Landwirtschaft, die auch für zukünftige Generationen attraktiv bleibt. Die zentralen Handlungsfelder sind: Bürokratieabbau, fairere Produktionsstandards und ein transparenter Bodenmarkt."
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date: 2025-02-21
modified: 2025-06-05
keywords:
  - EU-Kommission
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.utf8,de-DE
author:
  - Thomas Künzel
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# EU-Kommission. Neue Vision für die Landwirtschaft

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              ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/_processed_/b/8/csm_AdobeStock_557231160_c5e8b532b5.jpeg)    Ersteller: Countrypixel Quelle: stock.adobe.com  Was kommt auf die Landwirtschaft in Zukunft zu?

   21. Februar 2025    EU-Vision. Bürokratieabbau, Fairness, mehr Transparenz
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 Bereits mit dem Amtsantritt der neuen Kommission wurde sie angekündigt, nun ist sie veröffentlicht: "A vision for Agriculture and Food" - die EU-Version für die Landwirtschaft bis 2040. Das Ziel: Eine wirtschaftlich stark, nachhaltige und gerechte Landwirtschaft, die auch für zukünftige Generationen attraktiv bleibt. Die zentralen Handlungsfelder sind: Bürokratieabbau, fairere Produktionsstandards und ein transparenter Bodenmarkt.

Das alles klingt ambitioniert. Die Umsetzung hängt aber zuallererst vom mehrjährigen EU-Haushalt und den darin enthaltenen Geldern für die Landwirtschaft ab. Darum wird EU-Agrarkommissar Christophe Hansen kämpfen müssen, denn einen Vorschlag für den nächsten Haushalt von 2028 bis 2034  will die Kommission erst in den kommenden Monaten vorlegen.
Konkret steht in der Vision auf 27 Seiten geschrieben:

- **Bürokratie abbauen:** Förderanträge sollen vereinfacht und digitale Lösungen wie Satellitenüberwachung genutzt werden, um Vor-Ort-Kontrollen zu reduzieren.
- **Die GAP wird flexibler:** Weniger starre Auflagen, dafür mehr finanzielle Anreize für nachhaltige Maßnahmen.
- **Faire Produktionsstandards:** Strengere Importkontrollen sollen verhindern, dass europäische Landwirte durch günstigere, aber umweltschädlichere Produkte aus Drittstaaten benachteiligt werden. Gleichzeitig werden faire Preise durch mehr Transparenz in der Lebensmittelkette unterstützt.
- **Gerechter Bodenmarkt:** Ein EU-weites Bodenmarkt-Observatorium soll Spekulationen verhindern und Junglandwirten den Zugang zu Land erleichtern. Gezielte Förderprogramme und Finanzierungsangebote sollen Betriebsgründungen erleichtern.

Zur Einordnung: Das Schreiben hat aktuell keine unmittelbare rechtliche Wirkung, sondern ist eine Strategie-Ankündigung der Kommission. Es dient als Orientierung für zukünftige politische Maßnahmen und legt die Richtung fest, die die Kommission in kommenden Legislativvorschlägen verfolgen möchte. Erst wenn konkrete Gesetzesvorschläge folgen und durch das EU-Gesetzgebungsverfahren verabschiedet werden, entfalten sie verbindliche Wirkung.

[***Hier***](https://agriculture.ec.europa.eu/vision-agriculture-food_en?prefLang=de&etrans=de) *können Sie alle Details der Vision, wie sie die EU-Kommission vorgestellt hat, nachlesen.*

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