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title: Biodiversität. Buntes Treiben im Getreide
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description: Zu alternativen Anbaukonzepten mit dem Ziel einer erhöhten Biodiversität wird derzeit viel geforscht. Getreide in weiter Reihe mit blühender Untersaat ist dafür ein attraktiver Ansatz. Wichtige Erkenntnisse zur Praxistauglichkeit liefert ein vierjähriges Projekt auf 86 Betrieben.
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date: 2024-08-06
modified: 2025-06-10
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.utf8,de-DE
author:
  - Doris Chalwatzis
  - Susanne Wangert
  - Dr. Rainer Oppermann
  - Oksana Bukhovets
  - Dr. Jan Ole Schoers
  - Dr. Sonja Pfister
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# Biodiversität. Buntes Treiben im Getreide

- [ Ackerbau ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/ackerbau "Ackerbau")
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- [ Betriebsführung ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebsfuehrung "Betriebsführung")

              ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/24-8/Gruen_neu.jpg)    Ersteller: IFAB  Für eine erfolgreiche Umsetzung sollte der Reihenabstand beim Getreide mindestens 30 cm betragen und die Untersaatmischung mindestens 15 Arten umfassen.

   06. August 2024    Biodiversität. Buntes Treiben im Getreide
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 Zu alternativen Anbaukonzepten mit dem Ziel einer erhöhten Biodiversität wird derzeit viel geforscht. Getreide in weiter Reihe mit blühender Untersaat ist dafür ein attraktiver Ansatz. Wichtige Erkenntnisse zur Praxistauglichkeit liefert ein vierjähriges Projekt auf 86 Betrieben.

Wie lässt sich in intensiv genutzten Agrarlandschaften dem Rückgang von Insekten, Feldvögeln und anderen Wirbeltieren begegnen? Vielversprechend ist ein innovatives Anbauverfahren mit Getreide in weiter Reihe und einer artenreichen Untersaat. Dieses wurde über vier Jahre in einem Modell- und Demonstrationsvorhaben geprüft. Die Untersuchungen fanden auf 86 konventionell wirtschaftenden Betrieben statt. Sie legten jeweils 0,25 ha große Parzellen weitreihigen Getreides mit und ohne Untersaat sowie eine Normalsaatparzelle mit den betriebsüblichen Reihenweiten an. Stellvertretend für Winter- und Sommergetreide wurden im Rahmen des Projektes Winterweizen und Sommergerste angebaut.

**Reduzierter Input.** Auf den Weite-Reihe-Parzellen wurden die Getreidesaatstärke und die Düngung auf 70 bis 50 % reduziert und auf den Einsatz von Herbiziden und Insektiziden ganz verzichtet. Bei der Unterdrückung von Unkräutern kann ein blindes Saatbett helfen, in dem das Unkraut zum Auflaufen gebracht und blind gestriegelt wird, bevor die Getreidekultur und die Untersaat ausgebracht werden. Der Abstand zwischen den weiten Reihen sollte mindestens 30 cm betragen.

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- [ Ackerbau ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/ackerbau "Ackerbau")

   25. März 2024     [ Unkrautunterdrückung. »Grünes Glyphosat« kann funktionieren ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/unkrautunterdrueckung-gruenes-glyphosat-kann-funktionieren "Unkrautunterdrückung. »Grünes Glyphosat« kann funktionieren")
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Das gilt aber nicht an allen Standorten. Was beim Anbau eines konkurrenzfähigen Zwischenfruchtbestandes alles schief gehen kann und wie Sie damit erfolgreich sind, zeigen Günter Klingenhagen, Christin Böckenförde und Niklas Schulte.

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- [ Betriebsführung ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebsfuehrung "Betriebsführung")

   22. Januar 2024     [ F.R.A.N.Z.-Projekt auf der Grünen Woche  ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/franz-projekt-auf-der-gruenen-woche "F.R.A.N.Z.-Projekt auf der Grünen Woche ")
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Das F.R.A.N.Z.-Projekt entwickelt und erprobt Naturschutzmaßnahmen, die sowohl ökologisch wirksam als auch praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig sind. Die Maßnahmen werden auf 10 deutschlandweit verteilten Demonstrationsbetrieben umgesetzt.

               ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/23-11/Dunkler_Wiesenknopf-Ameisenblaeuling__Phengaris_nausithous_.jpg)

- [ Ackerbau ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/ackerbau "Ackerbau")

   10. November 2023     [ Agrarnaturschutz: Kooperation für mehr Biodiversität ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/agrarnaturschutz-kooperation-fuer-mehr-biodiversitaet "Agrarnaturschutz: Kooperation für mehr Biodiversität")
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Die biologische Vielfalt ist teils stark bedroht – auch in der Agrarlandschaft. Der Schutz von Arten, Wasser, Klima oder Boden erfordert eine überbetriebliche Herangehensweise. Das Verbundprojekt KOMBI im Bundesprogramm Biologische Vielfalt will die Zusammenarbeit von Landwirten im Agrarnaturschutz fördern.