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title: Beef on Dairy. Die richtige Vaterrasse ist das A und O
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description: Der Einsatz von Fleischrassebullen in Milchviehbetrieben ist derzeit in Mode. Das liegt an den höheren Preisen für die Kälber. Aber es gibt auch Nachteile. Welche das sind, sagt Ariane Boldt.
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date: 2025-07-23
modified: 2025-07-22
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.utf8,de-DE
author:
  - Dr. Ariane Boldt
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# Beef on Dairy. Die richtige Vaterrasse ist das A und O

- [ Betriebszweig Milch ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/betriebszweig-milch "Betriebszweig Milch")
- [ Tierhaltung ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/tierhaltung "Tierhaltung")
- [ Tierwohl ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/tiewohl "Tierwohl")

   23. Juli 2025    Beef on Dairy. Die richtige Vaterrasse ist das A und O
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 Der Einsatz von Fleischrassebullen in Milchviehbetrieben ist derzeit in Mode. Das liegt an den höheren Preisen für die Kälber. Aber es gibt auch Nachteile. Welche das sind, sagt Ariane Boldt.

          ![](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/25-7/DLG0725_43_fu_alternative.jpg)    Ersteller: Fuchs

 Immer mehr Milchviehbetriebe paaren Fleischrindbullen an Deutsche Holstein-Kühe (DH), um vor allem die männlichen Kälber besser vermarkten zu können. Das Kalb aus der Kreuzung Milch x Fleisch hat einen höheren Marktwert als das reinrassige Holstein-Bullenkalb.
Der Anteil besamter Tiere mit Fleischrindsperma lag nach Angaben des VIT 2023 in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bei 14,7 %. Innerhalb der Testherden der RinderAllianz und der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg (RBB) stiegen ab 2016 die Fleischrindkreuzungen bei den geborenen Kälbern. 2023 lag der Anteil Kälber mit einem Fleischrindbullen als Vater bei 13 %.

**Interessant ist, welche Fleischrindrassen bei der Anpaarung mit DH-Kühen bevorzugt werden.** In den letzten drei Jahren wurden im Wesentlichen Kreuzungen mit Weiß-Blauem Belgier (WBB), Angus (ANG) und Uckermärker (UCK) geboren. Die hohe Nachfrage nach WBB x DH-Kreuzungen seitens der Viehhändler ist die Ursache für den momentan hohen Anteil von 60 % in Bezug auf die ausgewerteten Fleischrindrassen. Die Anzahl der Angus-Besamungen nimmt auf Milchviehbetrieben wegen des leichteren Kalbeverlaufs zu. Die Kühe starten dann dementsprechend wieder gut in die Laktation. Der Anteil an Angus-Kreuzungen in den Testherden liegt momentan bei 23 %.

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*Auch in den USA ist die Anpaarung von Milchkühen mit Bullen aus Fleischrinderrassen weit verbreitet. Welche Auswirkungen das auf den dortigen Markt hat, darüber berichten wir in unserer August-Ausgabe.*

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