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title: Ackerbohnen. Der Anbau erfordert viel Feinjustierung
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description: Einen guten Ackerbohnenbestand ins Feld zu stellen, ist eine echte Herausforderung. Die Erträge schwanken von Jahr zu Jahr erheblich. Welche Faktoren zu höheren Erträgen und mehr Anbaustabilität beitragen können, wird an der Fachhochschule Südwestfalen untersucht.
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date: 2026-02-13
modified: 2026-01-26
type: article
site: DLG Mitteilungen
locale: de_DE.UTF-8
author:
  - Steffen Hünnies
  - Philip Deblon
  - Pehle Pehle
  - Jonas Thiel
  - Prof. Dr. Tanja Schäfer
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# Ackerbohnen. Der Anbau erfordert viel Feinjustierung

- [ Ackerbau ](https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/schlagwort/ackerbau "Ackerbau")

   13. Februar 2026    Ackerbohnen. Der Anbau erfordert viel Feinjustierung
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 Einen guten Ackerbohnenbestand ins Feld zu stellen, ist eine echte Herausforderung. Die Erträge schwanken von Jahr zu Jahr erheblich. Welche Faktoren zu höheren Erträgen und mehr Anbaustabilität beitragen können, wird an der Fachhochschule Südwestfalen untersucht.

          ![Bodenprofil](https://www.dlg-mitteilungen.de/fileadmin/Heft/26-2/DLG0226_76_IMG20250522155958.jpg)   Auf dieser Fläche mit Grundwassereinfluss waren im Jahr 2025 bis in 1,50 m Tiefe Ackerbohnenwurzeln zu finden.  Ersteller: Pehle

Körnerleguminosen gewinnen durch veränderte Förderprogramme und neue Absatzmärkte wieder an Bedeutung. Gleichzeitig fehlt es vielen Betrieben an Anbauerfahrungen. Die Ackerbohne gilt als sehr anspruchsvoll an den Standort. Sie macht bei den grobkörnigen Legumino­-sen rund 22 % des Anbauumfanges in Deutschland aus. Ihr Ertrag unterliegt jedoch jährlich erheblichen Schwankungen.

Welche pflanzenbaulichen Parameter einen Einfluss auf den Ertrag und die Qualität der Ackerbohnen haben, ist am Versuchsgut Merklingsen der Fachhochschule Südwestfalen in den vergangenen fünf Jahren in unterschiedlichen Fragestellungen Teil von Versuchen gewesen.

**2025 wurde der Einfluss von Aussaattechnik, Saatstärke und einer Mikronährstoff-Unterfußdüngung untersucht.** Der teilrandomisierte Streifenversuch erfolgte in Zusammenarbeit mit der UFOP und der Firma Jost und beinhaltete zwei echte Wiederholungen. Folgende Aussaattechniken kamen zum Einsatz:

- Drillsaat (Kubota SD, 12,5 cm Reihenabstand, etwa 6 cm Ablagetiefe)
- Strip-Till (Kverneland Kultistrip, 45 cm Reihenabstand, etwa 9 cm Ablagetiefe)
- Claydon-Strip-Till (Claydon Evolution, 33 cm Reihenweite, ca. 9 cm Ablagetiefe)

Die Saattechniken wurden kombiniert mit zwei Aussaatstärken (30 bzw. 40 Körner/m2 bei Strip-Till und 40 bzw. 50 Körner/m2 bei Drillsaat und Claydon Strip-Till) sowie einer Mikronährstoff-Unterfuß­düngung (siehe Übersicht 1). Die Aussaat erfolgte am 20. Februar 2025. Geerntet wurden die Bohnen am 11. August 2025. In der Vegetationszeit fielen insgesamt
243,4 mm Niederschlag.

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