Juniausgabe
Titelthema: Niederschläge – immer zur falschen Zeit
Regen. Immer zur falschen Zeit
Heute zu wenig, morgen zu viel – Wasser wird in vielen Regionen immer häufiger zum Risikofaktor. Schlagkraft, Bodenbearbeitung, Aussaatzeitpunkt: Stephan Deike sagt, an welchen Schrauben Sie drehen können.
Fruchtfolge. Mehr Kulturen, weniger Risiko
Raps, Getreide oder Rüben stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an die Wasserversorgung. Wie erweiterte Rotationen Ertragsrisiken verringern, zeigt Bernhard Carl Schäfer.
Zwischenfrüchte. Wasserbedarf oft überschätzt
Phacelia, Senf und Co. stehen im Ruf, den Hauptfrüchten das Wasser zu entziehen. Ob das stimmt, ist umstritten. Entscheidend sind Artenwahl und Anbaubedingungen, sagt Harald Laser.
Portrait. Experte im Wassersparen
Jörg Schulze-Wext ist Landwirt auf einem leichten und trockenen Standort. Immer wieder probiert er neue Strategien aus, um den Ackerbau rentabler zu machen.
Wassereffizienz I. Warten auf neue Sorten
Das Zuchtziel Trockentoleranz ist in Deutschland noch neu. Frank Ordon, Nadine Knöchel und Sebastian Albrecht zeigen, wie weit die Entwicklung ist und womit wir in den kommenden Jahren rechnen dürfen.
Wassereffizienz II. Die Wurzel ist der Schlüssel
Bisher haben wir uns vor allem um Ertrag, Gesundheit und Standfestigkeit gekümmert, die Wurzelforschung aber vernachlässigt. Das ändert sich jetzt. Gernot Bodner fasst den aktuellen Wissensstand zusammen.
Betriebsführung
Parallelfahrsysteme. Wann sie sich rechnen
Präzisionslandwirtschaft ist in aller Munde. Der erste Schritt ist häufig die Anschaffung eines Parallelfahrsystems – doch für welche Betriebe lohnt sich diese Investition? Marianne Böhm und Oliver Mußhoff haben nachgerechnet.
Zeitmanagement. Setzen Sie Prioritäten!
Der Tag hat für viele zu wenige Stunden. Jürgen Petersen entlarvt die häufigsten Zeitkiller und zeigt Wege auf, wie Sie den eigenen Tagesablauf optimal gestalten und sich persönliche Freiräume schaffen können. Mehr dazu lesen Sie hier und hier.
Markt
Eiweißlücke. Was kostet der Ersatz von Soja?
Erbsen, Ackerbohnen oder Lupinen werden häufig als Alternativen zu Importsoja genannt. Aber deren Anbau kostet viel Fläche. Ludwig Striewe vergleicht die verschiedenen Eiweißquellen, zu denen auch Weizen und Raps gehören.
Getreide. US-Prognose wirft Fragen auf
Die globalen Weizenvorräte bleiben hoch, und Mais soll in Hülle und Fülle wachsen. Das erwarten die US-Agrarexperten. Aber an deren optimistischen Annahmen sind einige Zweifel angebracht.
Panorama
Raps. Geht es auch ohne Clearfield?
Bei uns liegt der Fokus bisher auf Mais und Rüben. Englische Tüftler haben dagegen ein Verfahren entwickelt, das auf Getreide und Raps abzielt. Wir haben es uns angeschaut und nachgefragt, ob es auch in Deutschland funktioniert.
Frostschäden. Warum bleibt Weizen stehen?
Die meisten Weizenbestände haben sich wieder gut erholt. Aber es gibt auch Schläge, da kommt der Weizen einfach nicht weiter. Frank Hahn hat "nachgegraben", woran das liegt.
Management Milch
Thema: Milchmarkt in Bewegung
Preisrutsch. Der Anfang einer Abwärtsspirale?
Die jüngste Milchpreisrunde bescher den Milcherzeugern heftige Einbußen. In dem enttäuschenden Abschluss spiegelt sich das weltweit hohe Milchaufkommen – und das wächst weiter.
Argentinien. Melken für den Export
Der argentinische Inlandsverbrauch an Milchprodukten stößt an seine Grenzen. Und größere Milchviehbetriebe wie die Estancia "Los Charas" wachsen weiter. Deshalb sollen die Exportmengen weiter steigen, berichtet Johannes Thomsen.
Futtermittellagerung. Hochsilo oder Halle?
Das Interesse der Betriebe an einer optimalen Futterlagerung wächst. Zur Wahl stehen in der Regel Hochsilos oder eine Komponentenhalle. Welche Art der Lagerung sich bei welcher Betriebsstruktur anbietet, hat Sabrina Stolle verglichen.












