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Februarausgabe


Titelthema: Zukunft für Glyphosat!?


Glyphosat.  Ein Wirkstoff unter Beschuss 
Glyphosat ist billig und bequem. Aber, um die zunehmende gesellschaftliche Diskussion über diesen Wirkstoff zu entschärfen, ist ein verantwortungsvollerer Umgang damit nötig, sagt Bernd Augustin. Mehr dazu...

Umfrage. 5.000 t - wofür eigentlich?
In erster Linie ersetzen Landwirte mit Glyphosat eine Stoppelbearbeitung. Erst dann folgen Vorsaatanwendungen zum Bodenschutz und die Vorerntebehandlung, so das Ergebnis einer Göttinger Umfrage.

Arbeitserledigung. Was wäre, wenn...
...Glyphosat in Deutschland nicht mehr eingesetzt werden dürfte? Das hätte ganz unterschiedliche betriebswirtschaftliche Folgen, sagen Gießener Wissenschaftler.

Alternativen. Mehr guten Ackerbau, bitte!
Glyphosat ist kein Freibrief für nachlässigen Ackerbau. Viele Landwirte setzen zu einseitig auf diesen Wirkstoff und verschenken dadurch positive Effekte der Bodenbearbeitung, findet Mathias Ernst.

Kulturschäden. Was passiert an der Wurzel?
Auf süddeutschen Direktsaatflächen zeigten sich in den letzten Jahren rätselhafte Schäden am Winterweizen. Die Hintergrunde untersucht Günter Neumann. Mehr dazu...

Sicherheitsbewertung. Generell unbedenklich?
Seit einiger Zeit werden alle möglichen Nebenwirkungen von Glyphosat diskutiert. Wird der Wirkstoff damit wirklich infrage gestellt? Günter Neumann erläutert, worum es geht.

Betriebsführung


Kappung. Müssen Sie doch noch reagieren?
Wieder wird in Brüssel eine Degression bzw. Kappung der Direktzahlungen diskutiert. Die Folgen einer Kappung scheinen die meisten Betriebe kaum zu betreffen. Aber Vorsicht: Es gibt Interpretationsspielräume und offene Fragen,
die Ihnen Götz Gärtner erläutert.

Bilanz. Elektronik statt Papier?
Für alle Wirtschaftsjahre ab 2013 ist die »elektronische« Bilanz verpflichtend. Damit ist ein weiterer Schritt hin zum gläsernen Unternehmer vollzogen, meint Sarah Buschick.

Markt


Mühlen. Fast alle bleiben auf der Strecke
Etwa ein Drittel der deutschen Weizen- und Roggenernte geht in die Mahlstöcke von 290 Mühlenbetrieben. Aber nur wenige davon haben eine Zukunft. In der Branche herrscht ein starker Strukturwandel. Wir haben nachgefragt, wie es bei unseren Kunden aussieht.

Ölschrote. Unklare Signale aus Amerike
Die Preisentwicklung bei Ölschroten gleicht einer Achterbahnfahrt. Ein knappes Angebot an Rapsschrot und Spekulationen über Ernteausfälle bei Sojabohnen in Südamerika sorgen derzeit für sprunghafte Notierungen.

Raps. Nach oben wird die Luft dünn
Die Preise haben sich wieder auf ein Niveau von 450 €/t erholt. Der feste Dollar, Trockenheit in Argentinien und der Anstieg der Ölpreise sind dafür die Basis. Aber das kann sich schnell wieder ändern.

Braugerste. Qualitäten laufen ins Geld
Die lange ersehnten Importe aus Argentinien fallen kleiner aus als erwartet. Damit bleibt im Frühjahr eine Lücke in der Versorgung der Mälzer mit Qualitätsware. Und ob die Ernte 2012 Entlastung bringen kann, erscheint schon vor der Aussaat fraglich. Michael Fleischer erwartet daher steigende Preise.

Stickstoffdünger. Kehrtwende bei den Preisen
Um den Jahreswechsel waren Importdünger wie Harnstoff und AHL extrem billig. Das hielt auch die KAS-Preise in Schach. Seitdem ziehen die Weltmarktpreise kräftig an. Dünger für die ersten beiden Gaben wird jetzt richtig teuer.

Panorama


Biokunststoffe. Alternative oder Mogelpackung
Biokunststoffe stehen kurz vor dem großen Marktdurchbruch, meinen zumindest Branchenvertreter. Die Realität lehrt derzeit aber eher das Gegenteil. Wir haben uns den Entwicklungsstand und die Absatzchancen angesehen.

PSP


Thema: Fungizide - Strategien für 2012

Getreidefungizide.  Die Karten sind neu gemischt
Extreme Witterung, ein zunehmender Maisanbau und schwer kalkulierbare Getreidepreise machen die Planung unsicherer denn je. Auf der anderen Seite stehen weitere leistungsfähige Fungizide zur Verfügung. Was das für die Pilzbekämpfung 2012 bedeutet, diskutiert Stephan Weigand.

Wirksamkeit.  Nur einmal Carboxamide!
Wie häufig darf man die neuen Carboxamide anwenden, ohne sich in Resistenzgefahr zu begeben? Maximal zweimal im Getreide, empfehlen die Firmen. Bernd Rodemann warnt aber davor, diese Mittel aufgrund kurzfristiger
Marketingstrategien zu verschleißen.

Versuche.  Exakte Daten aus der Praxis
Mit GPS-Technik und richtiger Versuchsanlage lassen sich interessante Versuchsfragen auch auf Praxisflächen untersuchen. Dominik Dicke und Andreas Büchse zeigen, was dabei zu beachten ist.

Management Milch


Thema: Trends bei Erzeugung und Nachfrage

Milchmarkt I. Bis 2015 alles in Butter?
Die weltweite Nachfrage nach Milchprodukten wächst in den nächsten drei Jahren um fast 2,4 % – davon gehen Analysten der Rabobank aus. Was dies zunächst für die Milchpreise in 2012 bedeutet, erklärt Marina Rebello. 

Milchmarkt II. Im Export liegt die Zukunft
Der Verbrauch von Milchprodukten wächst – nicht hierzulande, sondern in Russland und Asien. Vor allem dort lassen sich steigende Milchüberschüsse gewinnbringend vermarkten. 

Arbeitszeit. Wo stecken die Reserven?
Wer seinen Arbeitsaufwand pro Kuh nicht kennt, kann auch nicht wissen, wo er ansetzen kann, um die Effizienz zu verbessern. Über erste Ergebnisse eines Projektes zur Arbeitszeiterfassung berichtet Viola Dengler.

Portrait. Die Schwäche aufgedeckt
Klein strukturierte, weit entfernte Flächen und das Melken sind die »Zeitfresser« auf den Betrieben von Walter Sans und Klaus Keim im nördlichen Baden-Württemberg. Das ergab die Arbeitszeiterfassung mittels Barcodescanner.

Israel. Milchleistung auf Rekordniveau
Knappe Wasservorräte und wenig Fläche zwingen die israelischen Landwirte dazu, effizient zu produzieren. Das Ergebnis sind eine große Innovationsfreude und hohe Tierleistungen, berichtet Sibylle Möcklinghoff-Wicke.

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